Bechtle weiter auf der Erfolgsspur

Der IT-Anbieter Bechtle konnte mit seinen vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2015 wieder neue Rekordmarken vermelden. Dabei trugen sowohl die Sparte IT-Systemhaus & Managed Service als auch IT-E-Commerce zu fast gleichen Teilen zu diesem Erfolg bei.

 

© Bechtle
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Bechtle mit satter Ergebnissteigerung

Bechtle gelang es, im vergangenen Jahr den Umsatz erneut zu steigern. Insgesamt ging es um 9,5% auf 2,82 Mrd. Euro. Im Vorjahr lag der Umsatz bei 2,58 Mrd. Euro. Das Vorsteuerergebnis stieg um satte 20% auf rund 129 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr 107,4 Mio. Euro erreicht wurden. Die EBT-Marge kletterte von 4,2% im Vorjahr auf ca. 4,6%.

Damit konnte Bechtle die selbst gesetzten Ziele erreichen, nach denen Umsatz und Ergebnis deutlich besser als im Vorjahr ausfallen sollten. So zeigte sich auch der Vorstand sehr zufrieden mit dem Zahlenwerk.

 

Erfolg soll fortgeführt werden

Im laufenden Geschäftsjahr will der Konzern erneut hinsichtlich Umsatz und Ergebnis deutlich zulegen, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Thomas Olemotz. Die endgültigen Zahlen will Bechtle am 16. März veröffentlichen.

 

Bekommt die Aktie wieder Aufwind?

Die Aktie von Bechtle lag von Juni bis Dezember des letzten Jahres in einem Aufwärtstrend, der dann mit einem neuen Jahreshoch bei 93,00 Euro beendet wurde. Danach ging es bis auf ca. 86,00 Euro abwärts, ehe es ab Anfang dieses Jahres zu deutlichen Kursverlusten kam, bei denen der Kurs bis auf 76,40 Euro absackte.

Es sei jedoch daran erinnert, dass der Start in das neue Börsenjahr für die meisten Unternehmen mit Kursverlusten begann. Die Turbulenzen an der Börse in China waren dabei nur ein Faktor, der sich negativ auf den deutschen Aktienmarkt auswirkte.

Die Aktie von Bechtle konnte sich in den letzten Tagen jedoch wieder über die Marke von 80,00 Euro hocharbeiten. Die vorläufigen Zahlen kamen im Markt anscheinend gut an, so dass es vorbörslich bereits um mehr als 2,5% aufwärts ging.

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Sollte es gelingen, den Widerstand bei 82,00 Euro zu durchbrechen, wäre der Weg bis zu der Marke von 84,00  Euro erst einmal frei. An dieser Stelle treffen dann auch die gleitende 38- und 100-Tage-Linie aufeinander. Es bleibt also spannend.

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