Becton Dickinson Aktie: Aufwind garantiert!

Nach dem Verkauf von Geschäftsbereichen nutzt Becton Dickinson die Erlöse für Bilanzbereinigung und Kapitalrückgaben, um die Cashflow-Entwicklung zu stabilisieren.

Die Kernpunkte:
  • Anleihenrückkauf im Volumen von 1,6 Milliarden US-Dollar
  • Verkaufserlöse von rund 4 Milliarden US-Dollar
  • Fokussierung auf spezialisierte Medizintechnik
  • Gewinnprognose für 2026 liegt vor

Becton Dickinson treibt die Transformation zum fokussierten Medizintechnik-Unternehmen voran. Nach dem milliardenschweren Verkauf von Geschäftsbereichen nutzt der Konzern die liquiden Mittel nun konsequent für eine Bilanzbereinigung und Kapitalrückgaben. Damit soll die Basis für eine stabilere Cashflow-Entwicklung in den kommenden Jahren gelegt werden.

Schuldenabbau und Aktienrückkäufe im Fokus

Der Konzern hat ein öffentliches Rückkaufangebot für eigene Anleihen im Volumen von bis zu 1,6 Milliarden US-Dollar gestartet. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Bilanzstruktur zu optimieren und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten zwischen 2026 und 2050 vorzeitig zu adressieren. Für Anleger, die sich bis zum morgigen Dienstagabend (17:00 Uhr New Yorker Zeit) beteiligen, stellt das Unternehmen eine Prämie von 30 US-Dollar pro 1.000 US-Dollar Nennwert in Aussicht.

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Dieser finanzielle Spielraum resultiert aus dem am 9. Februar 2026 abgeschlossenen Verkauf der Sparten Biosciences und Diagnostic Solutions an die Waters Corporation. Die Transaktion spülte rund 4 Milliarden US-Dollar in die Kassen von Becton Dickinson. Das Management verfolgt einen klaren Plan für diese Mittel: Jeweils zwei Milliarden US-Dollar sind für die Schuldentilgung sowie für ein beschleunigtes Aktienrückkaufprogramm vorgesehen. Letzteres soll vor allem die Gewinnverwässerung ausgleichen, die durch den Verkauf der Geschäftsbereiche entstanden ist.

Die Neuausrichtung des Geschäftsmodells

Durch die Trennung von den alten Diagnostik-Segmenten agiert das Unternehmen nun als spezialisierter Medizintechnik-Anbieter. Die Strategie des „neuen BD“ konzentriert sich verstärkt auf ein Portfolio aus Verbrauchsmaterialien. Dieser Fokus soll die Vorhersehbarkeit der Cashflows erhöhen und die Abhängigkeit von zyklischen Investitionsgütern verringern.

Parallel zum strukturellen Wandel gibt es Veränderungen in der Führungsebene. Mit Lanesha Minnix wurde eine neue Chefjuristin berufen, die ihre Position Mitte März antreten wird, um die langfristige Strategie rechtlich zu begleiten. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 kalkuliert das Management mit einem bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 12,35 und 12,65 US-Dollar. Diese Prognose spiegelt bereits den Wegfall der margenstarken, aber veräußerten Bioscience-Aktivitäten wider.

An der Börse notiert die Aktie heute mit 157,10 Euro nahezu unverändert, liegt jedoch weiterhin rund 7,5 % unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Nach der jüngsten Konsolidierungsphase wird entscheidend sein, wie schnell die operative Neuausrichtung Früchte trägt. Ein wichtiger Meilenstein hierfür wird der 30. April 2026 sein, wenn das Unternehmen die Zahlen für das abgelaufene Quartal vorlegt.

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