Beteiligungsgesellschaft Aurelius mit kräftigem Wachstumsschub

Das Geschäftsjahr der Aurelius Equity Opportunities war von zahlreichen Käufen und Verkäufen geprägt, allein in 2016 haben die Münchner acht Unternehmen erworben und sieben verkauft. Erst letzte Woche war über den Erwerb der Wex Photographic von Barclays in den Medien zu lesen, womit Aurelius eindeutig klarmachte, dass man sich auch nach dem Brexit weiterhin in Großbritannien engagieren wird.

Gemäß erster, vorläufiger Zahlen kann der Konzern nun für das Gesamtjahr einen Umsatz von 2,89 Mrd. Euro vermelden. Damit hat Aurelius eine Steigerung von 44 % gegenüber dem Vorjahr von 2,01 Mrd. Euro erzielt. Der annualisierte Konzernumsatz erhöhte sich auf 3,06 Mrd. Euro. Und das, obwohl die Gesellschaft hauptsächlich unprofitable Unternehmen zukaufte und dagegen profitable Tochter-Firmen verkaufte.

Jahr von Käufen und Verkäufen geprägt

Die Käufe und Verkäufe der Beteiligungsgesellschaft hielten sich im letzten Jahr fast die Waage. Acht Erwerbungen standen gegen sieben Verkäufe. Zu den Unternehmenskäufen zählten z.B. Reuss-Seiffert & Hammerl (Herstellern von Verbrauchsmaterialien), Conaxess Trade (Distributor für Konsumgüter) sowie Calumet Photographic (Multichannel-Einzelhandelsgruppe). Vier weitere Erwerbungen erfolgten im Rahmen von Akquisitionen zur Stärkung bestehender Tochtergesellschaften.

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Markus kommentierte die Käufe so: „Mit alleine vier Transaktionen, die unsere Tochter in 2016 in Großbritannien vollzogen hat, haben wir uns inzwischen auch dort als wertvoller Partner bei komplexen pan-europäischen Konzernabspaltungen etabliert. Die regional breit aufgestellten Investitionen sowie die Präsenz in unterschiedlichen Märkten liefern eine gute Diversifikation und begrenzen das Risiko des Gesamtkonzerns.“

Erträge von 43,9 Mio. Euro und Cash-Zuflüsse in Höhe von deutlich über 100 Mio. Euro erzielten die Münchener mit ihren insgesamt sieben Unternehmensverkäufen. Darunter befanden sich z.B. fidelis HR, die Tavex-Gruppe, die Berentzen-Gruppe AG sowie die niederländische brightONE IT Services BV.

Aurelius hebt die Dividende an und kauft Aktien zurück

Dank der guten Zahlen wird der Vorstand dem Aufsichtsrat auf der Hauptversammlung einen Dividendenvorschlag von 2 Euro unterbreiten. Die gute Finanzausstattung erlaubt zudem eine deutliche Ausweitung der Aktienrückkaufprogramme.

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