Beiersdorf Aktie: 750-Millionen-Rückkaufprogramm gestartet

Beiersdorf leitet milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm ein. Die erste Tranche umfasst bis zu 100 Millionen Euro.

Die Kernpunkte:
  • Rückkaufprogramm über 750 Millionen Euro
  • Erste Tranche von 100 Millionen Euro
  • Aktie notiert 39 Prozent unter Vorjahr
  • Flexible Verwendung der zurückgekauften Aktien

Fast 40 Prozent Kursverlust in zwölf Monaten — und nun ein milliardenschweres Rückkaufprogramm. Beiersdorf setzt ein klares Signal zur Kapitalsteuerung.

Der Hamburger Nivea-Hersteller hat am 6. Mai 2026 die erste Tranche eines neuen Aktienrückkaufprogramms gestartet. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf bis zu 750 Millionen Euro, verteilt auf die Jahre 2026 und 2027. Die erste Phase sieht den Erwerb eigener Aktien im Wert von bis zu 100 Millionen Euro vor — maximal 1.420.858 Anteilsscheine, was rund 0,59 Prozent des Grundkapitals entspricht.

Rückkauf bis Dezember, Verwendung flexibel

Der Rückkauf der ersten Tranche soll bis spätestens 11. Dezember 2026 über Xetra und multilaterale Handelssysteme abgewickelt werden. Die zurückgekauften Aktien können eingezogen, zur Bedienung von Wandelanleihen oder für Mitarbeiterbeteiligungsprogramme genutzt werden. Rechtliche Grundlage ist eine Ermächtigung der Hauptversammlung vom April 2025, die Rückkäufe von bis zu 10 Prozent des Grundkapitals bis April 2030 erlaubt.

Parallel dazu passte Beiersdorf die Gesamtzahl der Stimmrechte an. Nach einer Kapitalmaßnahme liegt sie nun bei 241.100.000 — ohne Mehrstimmrechte.

Kurs weit unter Vorjahresniveau

Die Aktie notiert aktuell bei 73,38 Euro, rund 39 Prozent unter dem Stand vor zwölf Monaten. Das 52-Wochen-Hoch von 122,55 Euro liegt damit in weiter Ferne. Immerhin: Seit dem Jahrestief Anfang Mai hat sich der Kurs leicht erholt, der Rückkauf dürfte dabei als stabilisierendes Signal wirken.

Die nächsten Quartalszahlen — für das zweite Quartal 2026 — werden im August erwartet. Bis dahin bleibt das Rückkaufprogramm der konkreteste Hinweis auf die Kapitalstrategie des Konzerns.

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