Beiersdorf: Aktie hat Jahreshoch im Blickfeld

Der Konsumgüter- und Kosmetikproduktekonzern Beiersdorf ist mit guten Halbjahreszahlen in den Fokus der DAX-Titel gerückt. Beiersdorf erzielte satte Gewinne und liegt auch für das Gesamtjahr 2015 im Plan. In einigen Regionen lief es für das Hamburger Unternehmen besonders gut.

 

© Beiersdorf
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Für die Beiersdorf Aktie ging es nach dem Umsatz- und Gewinnwachstum nach oben. Zwischenzeitlich war das Papier am heutigen Vormittag rund drei Prozent im Plus und setzte sich an die Spitze des DAX. Aktionäre können nun darauf hoffen, dass der Titel eventuell wieder das bisherige Jahreshoch anpeilt.

 

Beiersdorf punktet in Osteuropa und Amerika

Mit rund 3,4 Mrd. Euro fiel der Konzernumsatz im ersten Halbjahr höher aus als in der Vorjahresperiode. Organisch wuchs der Umsatz im 1,4 Prozent. Noch erfreulicher entwickelte sich das Ergebnis von Beiersdorf. Der Hersteller von Nivea, Tesa und Co. erreichte ein EBIT von 508 Mio. Euro – ein Plus von mehr als zwölf Prozent im Vergleich zu 2014.

Hauptverantwortlich für die guten Zahlen war zum einen die Kernmarke Nivea, zum anderen die Regionen Osteuropa (u.a. Russland) und Amerika. In Osteuropa betrug der Zuwachs 6,4 Prozent. Daneben haben sich auch die Absätze in China wieder erholt, sodass Beiersdorf mit der globalen Entwicklung durchaus zufrieden sein kann.

 

Beiersdorf: Prognose für 2015 steht – Aktie mit Potenzial?

Besonders optimistisch stimmt die gute EBIT-Marge des DAX-Konzerns. Im Jahresplan soll diese über der Marge von 2014 (13,7 Prozent) liegen. Im bisherigen Jahr 2015 beträgt sie überzeugende 14,9 Prozent. Auch insgesamt hat die Konzernspitze die Jahresziele bekräftigt.

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Die Aktie von Beiersdorf könnte nach dem erfolgreichen ersten Halbjahr 2015 eventuell wieder einen Angriff auf das Jahreshoch von rund 84 Euro starten. Sollte diese Marke überschritten werden, ist auch eine länger andauernde Rallye für die Beiersdorf Aktie möglich. Denn der grundlegende Trend des DAX-Papiers ist durchgehend positiv – in den letzten Jahren konnte die Aktie mit Ausnahme einiger Konsolidierungsphasen stetig zulegen.

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