Berkshire Hathaway Aktie: Buffetts letzter Zug
Warren Buffetts letzte Transaktion vor seinem Rückzug war der Einstieg bei der New York Times, was eine strategische Wende im Mediensektor signalisiert. Parallel wurden Positionen bei Apple und Bank of America reduziert.

- Buffetts letzter Kauf: 351 Millionen Dollar in NY Times
- Kehrtwende: Wiedereinstieg ins digitale Zeitungsgeschäft
- Chevron-Position deutlich ausgebaut
- Gewinnmitnahmen bei Apple und Bank of America
Warren Buffett hat sich zum Abschied noch einmal ein Statement erlaubt: Berkshire Hathaway steigt zurück ins Zeitungsgeschäft ein – sechs Jahre nachdem der Konzern seine Zeitungsholdings 2020 komplett abgestoßen hatte. Die Investmentlegende kaufte im vierten Quartal 2025 Aktien der New York Times Company im Wert von 351,7 Millionen Dollar. Es war zugleich das letzte Quartal unter Buffetts Führung, bevor Greg Abel im Januar 2026 den CEO-Posten übernahm.
Digitaler Wandel überzeugt
Der Einstieg bei der Times umfasst 5,07 Millionen Aktien und markiert eine bemerkenswerte Kehrtwende. Buffett hatte sich vom Zeitungsgeschäft weitgehend verabschiedet, als die Branche unter massivem Druck stand. Doch die New York Times hat sich neu erfunden: Über 12 Millionen digitale Abonnenten zählt das Medienhaus mittlerweile. Produkte wie Wordle und das Sportportal The Athletic haben das Geschäftsmodell diversifiziert. Die Times-Aktie legte nach Bekanntwerden der Berkshire-Beteiligung im nachbörslichen Handel um knapp 3 Prozent zu.
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Ob Buffett persönlich die Kaufentscheidung traf, ist unklar. Doch der Zeitpunkt ist bezeichnend: Als letzte Portfolio-Bewegung unter seiner Führung sendet der Einstieg eine klare Botschaft über die Zukunftsfähigkeit digitaler Medienmodelle.
Energie rein, Tech runter
Parallel stockte Berkshire seine Position bei Chevron deutlich auf. Rund 8 Millionen Aktien kamen hinzu, der Gesamtbestand liegt nun bei über 130 Millionen Anteilen. Das Timing erwies sich als günstig: Chevrons Kurs kletterte spürbar, als Venezuela erneut ins Visier der Ölmärkte rückte.
Gleichzeitig reduzierte Berkshire große Positionen. Die Beteiligung an Bank of America wurde zurückgefahren, auch beim bisherigen Schwergewicht Apple nahm der Konzern Gewinne mit. Beide bleiben dennoch bedeutende Investments im Portfolio. Die Bewegungen zeigen das bekannte Muster: Buffett verkauft, wenn Bewertungen ihm zu hoch erscheinen – und seine Cash-Reserven waren zuletzt auf Rekordniveau gestiegen.
Die Quartalsmeldung gibt einen seltenen Einblick in die Denkweise der Investmentlegende. Während Privatanleger über Zinsen und geopolitische Risiken debattieren, setzte Buffett zum Abschied Akzente: Zurück zu profitablen Old-Economy-Beteiligungen, raus aus überhitzten Tech-Werten.
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