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Berkshire Hathaway: Warren Buffett muss sich anpassen!

Geht es an der Börse um den Value-Ansatz, bleiben die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway und ihr Vordenker Warren Buffett bei vielen Investoren das Maß aller Dinge.

Allerdings muss sich auch der 87-jährige Starinvestor mit Problemen rumschlagen. Denn er findet derzeit nach eigener Auskunft keine passenden Investitionen, weil der mehr jährige Bullenmarkt an der Börse schlicht die Bewertungen zu hoch getrieben hat.

Berkshire bzw. Buffett ändern ihre Ausschüttungs-Grundsätze

Deshalb rückt Buffett nun auch von einem langjährigen Firmengesetz ab. Denn bislang lehnte er es ab, Dividenden auszuschütten oder das verdiente Geld für Aktienrückkäufe zu verwenden. Doch das könnte sich nun ändern. So könnte sich Buffett bzw. sein stellvertretender Verwaltungsratschef Charlie Munger für Aktienrückkäufe entscheiden, wenn sie den eigenen Titeln ein deutliches Potenzial einräumen.

Aktie springt endlich wieder an

Den Anlegern reicht dieser Ausblick völlig. Nach einer eher schwachen Performance in diesem Jahr konnte die Aktie von Berkshire Hathaway – hier die Aktiengattung „B“ – zur Wochenmitte einen deutlichen Sprung nach oben machen. Dadurch ist auch die Charttechnik deutlich verbessert worden, da der Wert die gleitenden Durchschnitte der letzten 50 bzw. 100 Tage überwinden konnte. Man darf gespannt sein, ob die Aussicht auf die Möglichkeit von Aktienrückkäufen ausreicht, um die Aktie weiter nach oben zu treiben oder ob ihr bei fehlenden neuen Nachrichten in dieser Richtung die Luft ausgeht.

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