Bertrandt: Gute Vorlage für eine Erholung?

Beim Ingenieurdienstleister Bertrand lief es in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erwartungsgemäß gut. Wie das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Ehningen mitteilte, konnte man im Berichtszeitraum die Gesamtleistung um 2,3 % auf rund 752,6 Millionen Euro steigern. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen wurde dabei überproportional um fast 24 % auf 49,3 Millionen Euro erhöht.

Dadurch verbesserte sich auch die entsprechende Marge. Diese legte um 1,2 Prozentpunkte auf 6,6 % zu. Die Eigenkapitalquote wurde nach Auskunft des Unternehmens um fast drei Prozentpunkte auf 49,9 % gesteigert.

Bertrandt setzt auf Trendthemen

Das Unternehmen, das hauptsächlich im Bereich Automotive und Luftfahrt seine Dienstleistungen anbietet, sieht weiterhin optimistisch in die Zukunft. Man erwartet, dass zum Beispiel der Status „Gold Partner“ bei Microsoft im Bereich Application Development neue Märkte und Kundengruppen erschließen kann. Wichtige Trendthemen für Bertrandt bleiben weiterhin die Bereiche autonomes Fahren, Elektromobilität, Digitalisierung und Vernetzung.

Es wird weiter investiert

Um hier entsprechende Wachstumschancen nutzen zu können, will das Unternehmen weiter auch in den Ausbau seiner Infrastruktur investieren. Das betrifft insbesondere den Aufbau neuer Versuchseinrichtungen und den Ausbau bestehender Anlagen. Schon in den ersten neun Monaten hatte man diesbezüglich die Investitionen um rund 10 Millionen Euro auf gut 38 Millionen Euro erhöht.

Aktie wieder auf besserem Weg?

Für die Aktie könnten die neuen Zahlen den dringend benötigten positiven Impuls bringen. Erst kürzlich hatte der Wert bei knapp unter 76 Euro ein 12-Monats-Tief markiert. In den vergangenen Tagen ging es allerdings schon wieder leicht aufwärts. Allerdings stehen der Aktie noch wichtige charttechnische Herausforderungen bevor. So die 50-Tage-Linie, die bereits im Bereich von 82 Euro wartet.

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