Beyond Meat Aktie: Einschneidende Hindernisse?

Beyond Meat sieht sich mit Sammelklagen konfrontiert, die dem Unternehmen irreführende Aussagen zu Vermögenswerten vorwerfen. Im Fokus steht eine Wertminderung von 77,4 Millionen US-Dollar.

Die Kernpunkte:
  • Mehrere Sammelklagen gegen Beyond Meat eingereicht
  • Vorwurf irreführender Angaben zu Vermögenswerten
  • Bestätigte Wertminderung von 77,4 Millionen Dollar
  • Klagen beziehen sich auf bestimmten Zeitraum 2025

Beyond Meat steht wegen mehrerer Sammelklagen unter Druck. Im Kern geht es um die Frage, ob das Unternehmen Anleger mit Aussagen zur Werthaltigkeit bestimmter Vermögenswerte in die Irre geführt hat. Damit rücken Bilanzierungsentscheidungen und interne Kontrollen in den Mittelpunkt – ein heikles Feld, gerade nach einer größeren Wertminderung.

Wichtige Punkte auf einen Blick:
– Mehrere Class-Action-Klagen gegen Beyond Meat wurden eingereicht
– Vorwurf: irreführende Aussagen zum Wert langlebiger Vermögenswerte und zur Wahrscheinlichkeit einer Abschreibung
– Bestätigt wurde später eine nicht zahlungswirksame Wertminderung von 77,4 Mio. US-Dollar (Q3 2025)
– Betroffener Zeitraum der Klagen: 27. Februar 2025 bis 11. November 2025

Vorwürfe drehen sich um Abschreibungen

Laut den Klageschriften soll Beyond Meat nicht ausreichend offengelegt haben, dass der Buchwert bestimmter langlebiger Vermögenswerte über ihrem beizulegenden Zeitwert lag. Das hätte eine wesentliche, nicht zahlungswirksame Wertminderung aus Sicht der Kläger „hoch wahrscheinlich“ gemacht.

Zusätzlich wird behauptet, diese Situation könne die fristgerechte Einreichung regelmäßiger Berichte bei der US-Börsenaufsicht SEC beeinträchtigen – also die pünktliche Finanzberichterstattung.

Die 77,4 Mio. Dollar im Fokus

Zentral ist eine konkrete Zahl: In den am 10. November 2025 veröffentlichten Ergebnissen für das dritte Quartal 2025 meldete Beyond Meat einen operativen Verlust, der 77,4 Mio. US-Dollar an nicht zahlungswirksamen Wertminderungen auf bestimmte langlebige Vermögenswerte enthielt.

Zuvor hatte das Unternehmen die Veröffentlichung des Q3-Berichts verzögert. Als Grund nannte Beyond Meat, man benötige mehr Zeit, um die Prüfung zur Wertminderung abzuschließen.

Zeitlicher Ablauf und Kursreaktion

Bereits am 24. Oktober 2025 hatte Beyond Meat eine voraussichtlich wesentliche, nicht zahlungswirksame Wertminderung in Aussicht gestellt. Danach folgten die Verzögerung bei der Zahlenvorlage und schließlich die Bestätigung der Abschreibung in Höhe von 77,4 Mio. US-Dollar. Laut Bericht gingen diese Schritte mit Kursrückgängen der Aktie einher.

Die Sammelklagen beziehen sich auf Anleger, die zwischen 27. Februar 2025 und 11. November 2025 Wertpapiere des Unternehmens erworben haben. Im Zentrum der Verfahren stehen damit vor allem die Bewertung von Vermögenswerten sowie die finanzielle Berichterstattung und die zugrunde liegenden Kontrollen.

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