Beyond Meat: UBS kauft zehn Millionen Aktien

Beyond Meat startet Sommerkampagne mit Ex-Fußballstar, doch die Aktie fällt weiter. Analysten bleiben skeptisch und sehen Kurspotenzial kaum.

Die Kernpunkte:
  • Kursrutsch trotz neuer Marketingaktion
  • Umsatzrückgang im ersten Quartal
  • Analystenmehrheit rät zum Verkauf
  • Fokus auf Liquiditätsschonung

Beyond Meat startet eine neue Marketingoffensive für den Sommer. Die ehemalige englische Fußballnationalspielerin Karen Carney soll die britischen Verkäufe vor der Europameisterschaft ankurbeln. An der Börse verpufft diese Nachricht völlig. Die Aktie rutschte am 18. Mai um sieben Prozent ab.

Der Hersteller von Fleischalternativen ist an der Börse nur noch ein Schatten seiner selbst. Das Papier notiert aktuell bei rund 0,76 US-Dollar. Damit liegt der Kurs weit unter dem Jahreshoch von 7,69 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung schrumpfte auf knapp 393 Millionen US-Dollar.

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Operativ zeigt das erste Quartal ein gemischtes Bild. Der Umsatz sank spürbar auf 58,2 Millionen US-Dollar. Die Bruttomarge verbesserte sich parallel dazu auf 3,4 Prozent. Der Nettoverlust schrumpfte auf 28,5 Millionen US-Dollar.

Skepsis bei Analysten

Große Investoren nutzen die niedrigen Kurse zum Einstieg. Die Schweizer Großbank UBS baute ihre Position zuletzt massiv auf fast zehn Millionen Aktien aus. Analysten bewerten die Lage deutlich pessimistischer. Neun Experten raten zum Verkauf, nur zwei empfehlen das Halten der Papiere.

Das mittlere Kursziel liegt bei lediglich 0,75 US-Dollar. Barclays sieht den fairen Wert sogar bei 0,50 US-Dollar. BMO Capital gibt sich mit einem Ziel von 1,00 US-Dollar etwas zuversichtlicher.

Fokus auf Liquidität

Das Management konzentriert sich nun auf den Erhalt der Barreserven. Der vierteljährliche Mittelabfluss fiel auf 11,8 Millionen US-Dollar. Das ist der niedrigste Wert seit zwei Jahren. Die Gesamtverschuldung bleibt mit gut 411 Millionen US-Dollar hoch.

Um die Bilanz zu entlasten, wandelte Beyond Meat kürzlich Wandelanleihen in neue Aktien um. Dieser Schritt verwässert den Anteil der bisherigen Aktionäre.

Für das zweite Quartal peilt der Vorstand einen Umsatz von bis zu 65 Millionen US-Dollar an. Neue funktionale Lebensmittel und eine breitere Listung in US-Supermärkten sollen das Wachstum treiben. Im wichtigen britischen Markt droht Gegenwind. Die British Nutrition Foundation fordert Preisparität mit klassischem Fleisch. Die Folge: Die Margen der Amerikaner geraten weiter unter Druck.

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