Bilfinger: Anleger bleiben wegen Gerüchten nervös

Beim Industrie-Dienstleistungskonzern Bilfinger läuft es nach den nun präsentierten Halbjahreszahlen zunehmend besser.

Nachdem Bilfinger nicht nur wie in den letzten Quartalen auch Zuwächse bei den Auftragseingängen melden konnte, sondern inzwischen im zweiten Quartal auch in die Gewinnzone zurückkehrte, kann der Konzern die Stufe 2 seines Turnaround-Programms zünden. Indes:

Bilfinger leidet unter neuen Korruptions-Gerüchten

An der Börse zeigen sich die Anleger überraschend zugeknöpft bis sogar negativ eingestellt. Am gestrigen Tag mit Veröffentlichung der Halbjahreszahlen sackte die Aktie zeitweise auf unter 40 Euro und verlor damit im Vergleich zum Vortag bis über 5 % ihres Wertes. Was allerdings kaum an den Zahlen gelegen haben dürfte. Vielmehr sorgten aufgefrischte Spekulationen über mögliche Korruptionsfälle für Trubel. Vorstandschef Thomas Blades hielt zwar mit scharfen Worten dagegen. Doch das sprichwörtliche Kind war erst einmal in den Brunnen gefallen.

Charttechnik ist eingetrübt

Damit hat sich letztlich auch die aktuelle Charttechnik wieder unerwartet stark eingetrübt. Schon in den vergangenen Tagen sackte die Aktie in den Zwischenraum zwischen 50- und 100-Tage Linie ab. Das ergibt nun für einen neuerlichen Aufstieg entsprechende Herausforderungen. So sollten Anleger wohl derzeit eher darauf vorbereitet sein, dass die Billfinger-Aktie nicht ihre Unterstützung bei rund 41 Euro nach unten durchbricht.

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