Bilfinger: Nervenschonendes und lukratives Zertifikat

Konzernchef Tom Blades will den Industriedienstleister Bilfinger in die Erfolgsspur zurückführen. Daher eignet sich dessen Aktie als Depotbeimischung. Eine interessante Alternative zu dem MDAX-Titel ist ein darauf basierendes Capped-Bonus-Zertifikat. Damit können Anleger ohne Nervenkitzel eine Rendite von mehr als 16 Prozent erzielen.

In den zurückliegenden drei Jahren hat die Bilfinger-Aktie rund 60 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Schon alleine wegen dieser enttäuschenden Kursentwicklung ist der MDAX-Titel für viele Anleger uninteressant. Dies ist schade, denn an der Börse wird meistens die Zukunft gehandelt. Konkret bedeutet dies, dass positive Unternehmensperspektiven Aktienkurse oft nachhaltig nach oben treiben.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die „Strategie 2020“, die Konzernchef Tom Blades gemeinsam mit den anderen Managern von Bilfinger diszipliniert umsetzt. Dadurch soll die operative Marge (EBITA-Marge) des Industriedienstleisters von zuletzt 0,4 Prozent bis 2020 auf rund fünf Prozent gesteigert werden.

Überzeugende Ergebnisentwicklung bei Bilfinger

 

Die in Aussicht gestellt Verbesserung der Profitabilität ist natürlich positiv zu werten. Erfreulich ist aber auch, dass der Konzern 2016 ein bereinigtes EBITA von plus 15 Millionen Euro erzielt hat. Denn das Vorjahr wurde mit einem bereinigten EBITA von minus 23 Millionen Euro abgeschlossen. 2017 erwartet das Management übrigens eine Verbesserung der EBITA-Marge um rund 100 Basispunkte.

Ziel: Weniger Konzerngesellschaften

 

Laut Blades ist Bilfinger ein stark fragmentiertes Unternehmen. Deshalb will er die Anzahl der Konzerngesellschaften bis 2020 von 270 auf 160 reduzieren. Auf seiner Agenda steht zudem der Abbau von Arbeitsplätzen, obwohl im vergangenen Jahr bereits mehr als 2.700 Mitarbeiter entlassen wurden. Im Rahmen der Restrukturierung sollen 160 Millionen Euro investiert werden – der größte Teil davon in den Jahren 2017 und 2018.

Aktienrückkaufprogramm und attraktive Dividende

 

Jüngst hat Blades 5.000 Bilfinger-Anteilscheine zu einem Kurs von 39,42 Euro erworben. Er ist also davon überzeugt, dass der Aktienkurs Potenzial nach oben hat. Aus Anlegersicht ebenfalls interessant ist, dass Bilfinger bis Ende 2018 Aktien im Gesamtwert von bis zu 150 Millionen Euro über die Börse zurückkaufen wird. Last but not least will der Industriedienstleister im Mai dieses Jahres eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie ausschütten. Somit beträgt die Dividendenrendite derzeit 2,7 Prozent.

Risikoarmes Capped-Bonus-Zertifikat

 

Unter fundamentalen Aspekten ist die Bilfinger-Aktie ein interessantes Investment. Leider ist der Kurs zuletzt unter die aktuell bei 38,44 Euro verlaufende 38-Tage-Linie gefallen, wodurch sich das Chartbild des MDAX-Titels eingetrübt hat. Unabhängig davon ist das Verlustrisiko gering, weil sich bei 36,20 Euro und bei 35,00 Euro charttechnische Unterstützungen befinden.

Anleger, denen die Aktie dennoch zu heiß ist, sollten einen Blick auf ein Capped-Bonus-Zertifikat (WKN: VN7BT5, ISIN: DE000VN7BT52) werfen, das mit einer Barriere bei 30,00 Euro sowie einem Bonuslevel und Cap bei 44,00 Euro ausgestattet ist. Mit diesem vom Schweizer Bankhaus Vontobel emittierten Finanzprodukt kann bis zum 22. Dezember 2017 eine Rendite von rund 16,2 Prozent erzielt werden, sofern der Kurs der Bilfinger-Aktie während der Laufzeit nie die 30-Euro-Marke erreicht oder unterschreitet.

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