BioNTech Aktie: 500 Millionen Euro Einsparungen bis 2029

BioNTech präsentiert auf der ASCO-Tagung neue klinische Daten zu Krebsmedikamenten. Der Aktienkurs steht nach jüngsten Verlusten unter Druck.

Die Kernpunkte:
  • Neue Daten zu Pumitamig bei Lungenkrebs
  • Überlebensdaten für Gotistobart erwartet
  • Kursverlust von 15 Prozent im letzten Monat
  • Einsparungen von 500 Millionen Euro geplant

BioNTech steht vor einer entscheidenden Woche. Auf der anstehenden ASCO-Jahrestagung in Chicago muss der Mainzer Konzern beweisen, dass die Transformation vom Impfstoffhersteller zum Onkologie-Spezialisten funktioniert. Nach einem Kursverlust von rund 15 Prozent im vergangenen Monat lastet enormer Druck auf den kommenden klinischen Daten.

Fokus auf die Pipeline

Zwischen dem 29. Mai und dem 2. Juni präsentiert das Unternehmen neue Ergebnisse aus seiner späten klinischen Entwicklung. Im Zentrum stehen zwei strategische Hoffnungsträger. Für den bispezifischen Antikörper Pumitamig liefert BioNTech Interimsdaten aus einer laufenden Studie bei Lungenkrebs. Es ist bereits der dritte globale Datensatz, der die Wirksamkeit des Kandidaten in Kombination mit einer Chemotherapie untermauern soll. Parallel dazu teilt das Management Überlebensdaten für Gotistobart bei platinresistentem Eierstockkrebs.

Teurer Umbau

Das laufende Jahr markiert für die Mainzer eine komplexe Übergangsphase. Bis Jahresende will das Management 15 Onkologie-Studien in der späten Phase betreiben. Um die Kosten dieser Skalierung zu kontrollieren, strafft BioNTech die Produktion. Bis 2029 sollen so jährlich rund eine halbe Milliarde Euro eingespart werden.

Finanziell ist der Konzern robust aufgestellt. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr liegt stabil bei gut zwei Milliarden Euro. Ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm soll den Kurs zusätzlich stützen. Technisch bleibt das Bild nach den jüngsten Verkäufen angeschlagen. Mit einem Schlusskurs von 79,50 Euro am Freitag notiert das Papier deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt.

Am kommenden Wochenende müssen die klinischen Daten überzeugen. Liefern die Präsentationen in Chicago belastbare Erfolge, könnte dies den erhofften fundamentalen Impuls für die Aktie liefern. Enttäuschen die Ergebnisse, droht ein Test des jüngsten Tiefs bei 72,50 Euro.

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