BioNTech Aktie: Analysten uneins

Die BioNTech-Aktie zeigt sich volatil nach einer Analysten-Herabstufung, während das Unternehmen seine Onkologie-Offensive mit 15 Phase-3-Studien bis Jahresende vorantreibt.

Die Kernpunkte:
  • Leerink stuft Aktie auf Market Perform herab
  • Goldman Sachs sieht ungenutztes Onkologie-Potenzial
  • 15 laufende Phase-3-Studien bis Ende 2026 geplant
  • Unternehmen verfügt über 17 Milliarden Dollar Liquidität

Die BioNTech-Aktie gerät Anfang Februar 2026 erneut unter Druck. Auslöser ist eine Abstufung durch Leerink Partners – ausgerechnet nachdem das Unternehmen auf der J.P. Morgan Healthcare Conference seine Pipeline-Strategie konkretisiert hatte. Während einige Analysten die Bewertung für überzogen halten, sehen andere enormes Potenzial in der Onkologie-Offensive.

Widersprüchliche Signale von der Wall Street

Am 2. Februar stufte Leerink Partners die Aktie auf „Market Perform“ herab und senkte das Kursziel auf 113 US-Dollar. Begründung: Die jüngste Rally Ende Januar habe den Titel zu stark getrieben, die Bewertung sei nun ambitioniert. Die Folge war ein spürbarer Rücksetzer.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BioNTech?

Ganz anders hatte Goldman Sachs nur wenige Wochen zuvor argumentiert. Mitte Januar hob die Investmentbank das Rating auf „Buy“ an – mit einem Kursziel von 142 US-Dollar. Die Analysten verweisen auf das „Onkologie-Potenzial“ und sehen die reifende Pipeline als unterschätzten Werttreiber. Der Gegensatz könnte kaum größer sein: Während Leerink vor Übertreibung warnt, glaubt Goldman an eine noch nicht eingepreiste Transformation.

15 Phase-3-Studien bis Jahresende

CEO Ugur Sahin bezeichnete 2026 als entscheidendes Jahr für den Umbau zum Multi-Produkt-Unternehmen im Krebsbereich. Konkret plant BioNTech:

  • Sechs neue Phase-3-Studien sollen 2026 starten
  • 15 laufende Phase-3-Studien werden bis Jahresende angestrebt
  • Sieben späte Datenupdates stehen im Laufe des Jahres an
  • BNT327 (Pumitamig) bleibt Schlüsselkandidat – ein bispezifischer Antikörper in Partnerschaft mit Bristol Myers Squibb

Die Offensive ist ambitioniert. BioNTech versucht, den Rückgang der COVID-19-Impfstofferlöse durch eine breite Onkologie-Pipeline zu kompensieren.

Finanzpolster als strategischer Vorteil

Trotz hoher Investitionen in klinische Studien verfügt BioNTech über rund 17 Milliarden US-Dollar an liquiden Mitteln und Wertpapieren (Stand Ende 2025). Diese Kriegskasse erlaubt es dem Unternehmen, die Pipeline ohne externe Finanzierung voranzutreiben – ein Luxus, den viele Biotech-Konkurrenten nicht haben.

Am 9. März 2026 folgen die Zahlen für das vierte Quartal 2025. Investoren werden vor allem auf drei Punkte achten: aktualisierte Prognosen zu Forschungsausgaben, konkrete Zeitpläne für die angekündigten Datenupdates und mögliche Hinweise auf Übernahmeaktivitäten zur Stärkung der Onkologie-Sparte.

BioNTech-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BioNTech-Analyse vom 4. Februar liefert die Antwort:

Die neusten BioNTech-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BioNTech-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BioNTech: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...