BioNTech Aktie: Berenberg bleibt optimistisch

Die jüngsten Phase-2-Ergebnisse für einen Gebärmutterkrebs-Wirkstoff überzeugen Analysten. Berenberg bekräftigt das Kursziel von 155 Dollar und sieht eine gestärkte Pipeline.

Die Kernpunkte:
  • Hohe Ansprechrate in Gebärmutterkrebs-Studie
  • FDA vergibt beschleunigte Prüfstatus
  • Zulassungsantrag für 2026 geplant
  • Pipeline bietet Gegengewicht zu Gründer-Abgang

Die jüngsten Phase-2-Daten aus der Gebärmutterkrebstherapie haben BioNTech einen spürbaren Schub gegeben — und auch die Analysten zeigen sich beeindruckt. Berenberg bestätigt heute das Kaufvotum mit einem Kursziel von 155 Dollar und hebt dabei ausdrücklich die wiedergewonnene Strahlkraft der Wirkstoffpipeline hervor.

Starke Zahlen aus der Zweitlinientherapie

Im Mittelpunkt stehen die Ergebnisse zu Trastuzumab Pamirtecan, einem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, das auf der SGO-Jahrestagung in Puerto Rico präsentiert wurde. Bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Gebärmutterkrebs, die bereits eine Immuntherapie erhalten hatten, zeigte der Kandidat eine bestätigte objektive Ansprechrate von 49,3 Prozent — ein Wert, der sich klar von der bisherigen Standardchemotherapie abhebt, die lediglich auf rund 15 Prozent kommt. Das mediane progressionsfreie Überleben lag bei etwa 8 Monaten.

Besonders bemerkenswert: Der Wirkstoff entfaltete seine Wirkung unabhängig vom HER2-Status der Patientinnen, also auch bei niedrigen Expressionsniveaus. Das verbreitert die potenzielle Behandlungspopulation erheblich und dürfte das kommerzielle Potenzial des Kandidaten deutlich aufwerten.

FDA-Status und Zulassungsplan für 2026

Die regulatorische Ausgangslage ist günstig. Die FDA hat dem Wirkstoff sowohl den Fast-Track- als auch den Breakthrough-Therapy-Status zuerkannt — zwei Kennzeichnungen, die auf beschleunigte Prüfverfahren hoffen lassen. Eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie läuft bereits, und BioNTech plant, den offiziellen Zulassungsantrag noch im laufenden Jahr 2026 einzureichen.

Das alles geschieht vor einem bewegten Unternehmenshintergrund: Gründerpaar Ugur Sahin und Özlem Türeci hatten mit der Ankündigung ihres bevorstehenden Abgangs die Aktie unter Druck gesetzt. Die frischen Studiendaten liefern nun ein klares inhaltliches Gegengewicht — die Pipeline trägt, auch ohne die Gründer an der Spitze.

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