BioNTech Aktie: Erfolgsvolle Jahreszahlen!

BioNTechs Aktie legt nach zwei FDA-Fast-Track-Entscheidungen für Onkologie-Projekte deutlich zu. Das Unternehmen treibt mit einer breiten Pipeline und der CureVac-Übernahme den Wandel zum Krebsmedizin-Konzern voran.

Die Kernpunkte:
  • Zwei FDA-Beschleunigungen für Krebsimpfstoffe binnen zehn Tagen
  • Breite Onkologie-Pipeline mit über 25 fortgeschrittenen Studien
  • Abgeschlossene Übernahme von CureVac für 1,25 Milliarden Dollar
  • Solide Finanzreserven trotz erwarteter Umsatzrückgänge

BioNTech hat im Januar 2026 eine bemerkenswerte Kursrally hingelegt. Die Aktie legte innerhalb eines Monats um knapp 25 Prozent zu – getrieben von gleich mehreren positiven Meldungen der US-Gesundheitsbehörde FDA. Dahinter steckt mehr als nur Hoffnung: Das Unternehmen wandelt sich vom reinen Impfstoffhersteller zum breit aufgestellten Krebsmedizin-Konzern.

Zwei FDA-Beschleunigungen binnen zehn Tagen

Die regulatorischen Erfolge kamen im Doppelpack: Am 21. Januar gewährte die FDA dem Krebsimpfstoff BNT113 den Fast-Track-Status. Das Präparat richtet sich gegen Kopf-Hals-Tumore, die durch das HPV16-Virus verursacht werden und den PD-L1-Marker exprimieren. Die Entscheidung basiert auf ersten Daten der laufenden Phase-2/3-Studie AHEAD-MERIT.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BioNTech?

Bereits am 12. Januar hatte die Behörde gotistobart (BNT316) als Orphan Drug für squamöses nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom eingestuft. Der Wirkstoff zielt auf regulatorische T-Zellen im Tumormikromilieu ab und befindet sich ebenfalls in einer zulassungsrelevanten Phase-3-Prüfung.

Beide Verfahrensbeschleunigungen verkürzen den Entwicklungspfad und verbessern die Chancen auf eine zeitnahe Marktzulassung – wichtige Signale für Investoren, die auf kommerzielle Erfolge jenseits von Comirnaty setzen.

Aggressive Pipeline-Strategie

Auf der J.P. Morgan Healthcare Conference am 13. Januar skizzierte CEO Prof. Ugur Sahin die Transformation des Unternehmens. Aktuell laufen mehr als 25 Phase-2- oder Phase-3-Studien im Onkologie-Bereich. Bis Jahresende 2026 sollen 15 Phase-3-Studien parallel Patienten rekrutieren – ein außergewöhnlich hohes Tempo für ein Biotech-Unternehmen dieser Größenordnung.

Die Pipeline umfasst verschiedene Wirkstoffklassen: Immunmodulatoren, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate und mRNA-Immuntherapien. Für 2026 sind sieben wichtige Datenpunkte aus späten Studienphasen sowie der Start von sechs weiteren Phase-3-Versuchen geplant. BioNTech will sich damit als Multi-Produkt-Onkologie-Unternehmen mit gestaffelten Markteinführungen bis 2030 und darüber hinaus positionieren.

CureVac-Übernahme abgeschlossen

Im Dezember 2025 schloss BioNTech die Akquisition von CureVac ab, der erzwungene Erwerb ausstehender Aktien folgte im Januar 2026. Die Transaktion im Wert von rund 1,25 Milliarden US-Dollar erweitert die mRNA-Plattform um zusätzliche Design-, Formulierungs- und Herstellungskapazitäten.

Solide Finanzausstattung trifft auf Umsatzdelle

Ende 2025 verfügte BioNTech über liquide Mittel von etwa 17,2 Milliarden Euro. Die Prognose für das Gesamtjahr 2025 wurde auf 2,6 bis 2,8 Milliarden Euro angehoben. Allerdings rechnet das Management für 2026 mit rückläufigen Comirnaty-Erlösen, da die Impfempfehlungen sich verändert haben. Onkologie-Umsätze werden für 2026 noch nicht erwartet – die kommenden Jahre werden zeigen, ob die Pipeline hält, was sie verspricht.

Goldman Sachs hob am 16. Januar sein Kursziel von 115 auf 142 US-Dollar an. Institutionelle Investoren wie Dodge & Cox stockten ihre Positionen im dritten Quartal 2025 deutlich auf. Die Quartalszahlen für Q4 2025 werden am 10. März 2026 veröffentlicht – dann dürfte sich zeigen, wie konkret die Fortschritte in den Zulassungsstudien sind.

BioNTech-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BioNTech-Analyse vom 27. Januar liefert die Antwort:

Die neusten BioNTech-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BioNTech-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BioNTech: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...