BioNTech Aktie: Gotistobart senkt Sterberisiko um 50%

Analysten sehen BioNTech trotz Kursrückgang als unterbewertet an. Vielversprechende Krebsstudien und Zulassungsanträge stützen die positive Einschätzung.

Die Kernpunkte:
  • Analysten raten einhellig zum Kauf
  • Berenberg sieht Aktie tief unterbewertet
  • Gotistobart senkt Sterberisiko bei Lungenkrebs
  • FDA-Zulassungsantrag für Trastuzumab Pamirtecan geplant

Sämtliche Analysten, die BioNTech abdecken, raten zum Kauf. Die Berenberg Bank bezeichnet die Aktie aktuell sogar als tief unterbewertet. An der Börse spiegelt sich dieser Optimismus nicht wider. Das Papier notiert bei rund 77 Euro und rutschte damit deutlich unter seine 50-Tage-Linie.

Berenberg sieht massives Aufholpotenzial

Analyst Harry Gillis von Berenberg senkte das Kursziel nach den jüngsten Quartalszahlen zwar von 155 auf 140 US-Dollar, hält aber an seiner Kaufempfehlung fest. Er stützt seine positive Einschätzung unter anderem auf das milliardenschwere Aktienrückkaufprogramm des Unternehmens. Der Markt ignoriere laut der Bank den wahren Wert der Barreserven und der klinischen Onkologie-Pipeline.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BioNTech?

Überlebensvorteil bei Lungenkrebs

Ein zentraler Kurstreiber für die kommenden Monate ist der Antikörper-Kandidat Gotistobart. Erste Daten der PRESERVE-003-Studie zeigten bei bestimmten Lungenkrebspatienten eine Reduzierung des Sterberisikos um mehr als 50 Prozent im Vergleich zur Standard-Chemotherapie. Ein bestätigendes Zwischenergebnis der entscheidenden Phase-3-Studie steht noch in diesem Jahr an.

FDA-Zulassungsantrag rückt näher

Parallel dazu treibt BioNTech sein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastuzumab Pamirtecan voran. Gemeinsam mit dem Partner DualityBio plant das Unternehmen für dieses Jahr den Zulassungsantrag bei der US-Behörde FDA. Die Basis dafür bilden starke Phase-2-Daten bei stark vorbehandeltem Gebärmutterkörperkrebs. Hier erreichte der Wirkstoff eine objektive Ansprechrate von knapp 48 Prozent. Eine globale Phase-3-Studie läuft bereits.

Die Diskrepanz zwischen Analysten-Kurszielen und dem realen Kursverlauf dürfte sich erst mit neuen klinischen Fakten auflösen. BioNTech hat für 2026 insgesamt sechs späte Daten-Auslesungen aus Studien zu Lungen-, Brust- und Magen-Darm-Krebs angekündigt. Das Management peilt obendrein erste Zulassungsanträge für den Kandidaten Pumitamig an. Liefern diese Studien die erhofften Ergebnisse, bietet die aktuelle Bewertung erheblichen Spielraum nach oben.

BioNTech-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BioNTech-Analyse vom 15. Mai liefert die Antwort:

Die neusten BioNTech-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BioNTech-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BioNTech: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu BioNTech