BioNTech Aktie: Pumitamig-Daten Ende Mai als Bewährungsprobe

BioNTech-Aktionäre bestätigen Management, während der Aktienkurs schwächelt. Neue Krebsdaten auf der ASCO-Konferenz Ende Mai stehen im Fokus.

Die Kernpunkte:
  • Hauptversammlung bestätigt alle Vorlagen
  • Aktie fällt trotz Rückhalt der Aktionäre
  • ASCO-Konferenz als wichtiger Meilenstein
  • Analysten sehen deutliches Kurspotenzial

Die Aktionäre von BioNTech stehen geschlossen hinter dem Management. Auf der Hauptversammlung winkten sie alle Beschlüsse durch. An der Börse herrscht trotzdem Skepsis. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die anstehende ASCO-Konferenz Ende Mai.

Mit 92 Prozent des Grundkapitals war die Präsenz am Freitag hoch. Die Anteilseigner stimmten für einen größeren Aufsichtsrat. Iris Löw-Friedrich und Susanne Schaffert ziehen neu in das Gremium ein. Sie bringen wichtige Erfahrung für die späte klinische Entwicklung mit. Helmut Jeggle bleibt Aufsichtsratschef.

Der Aktienkurs spiegelt diese Einigkeit nicht wider. Im Gegenteil. Die Papiere gingen am Freitag mit einem Minus von 2,22 Prozent auf 76,95 Euro aus dem Handel. Damit notiert der Titel rund 24 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch. Auch die technischen Signale trüben das Bild. Der Kurs verharrt unter der wichtigen 200-Tage-Linie.

ASCO-Konferenz als Härtetest

Ende Mai steht das Unternehmen vor einer wichtigen Bewährungsprobe. Auf der ASCO-Krebskonferenz präsentiert BioNTech neue Studiendaten. Im Zentrum steht der Hoffnungsträger Pumitamig. Das Mittel wird in einer Phase-2-Studie bei Lungenkrebs getestet. Pumitamig wird dabei in Kombination mit einer Chemotherapie verabreicht. Es tritt direkt gegen den etablierten Wirkstoff Pembrolizumab an. Analysten erhoffen sich erste handfeste Beweise, dass das Medikament wirkt.

Der Konzern baut sein Forschungsprogramm massiv aus. Aktuell laufen zahlreiche klinische Studien der entscheidenden Phase 3. Weitere Testreihen sollen im laufenden Jahr starten. Bereits im Frühjahr begann eine globale Studie zu Brustkrebs. Das Ziel: der Wandel zum Onkologie-Spezialisten. Dafür nimmt das Management hohe Kosten in Kauf. Der Jahresumsatz soll bei gut zwei Milliarden Euro liegen.

Analysten sehen Potenzial

Wall Street bewertet die Aktie deutlich optimistischer als der breite Markt. Im Schnitt rufen Analysten ein Kursziel von rund 131 US-Dollar aus. Das entspricht einem massiven Aufwärtspotenzial. Die Spanne der Schätzungen reicht dabei von 94 bis 171 Dollar. Das zeigt die Unsicherheit über den Erfolg der Strategie. Die Bank Berenberg senkte kürzlich ihr Ziel. Die Experten halten die Papiere aber weiterhin für stark unterbewertet.

Im August öffnet BioNTech die Bücher für das zweite Quartal. Dann prüfen Investoren die finanzielle Ausdauer des Unternehmens. Das Management muss beweisen, dass die hohen Forschungsausgaben erste Früchte tragen. Die anstehenden Daten der ASCO-Konferenz liefern dafür den ersten konkreten Anhaltspunkt.

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