BioNxt Solutions Aktie: Bilanz bereinigt

Das Biotech-Unternehmen wandelt Millionen-Schulden in Aktien um, um Liquidität für die Forschung zu schonen. Die Maßnahme führt zu einer Verwässerung der bestehenden Anteile.

Die Kernpunkte:
  • Schulden in Höhe von 2,7 Mio. CAD getilgt
  • Emission von über 6 Millionen neuen Aktien
  • Fokus auf klinische Entwicklung und Patente
  • Verwässerung der Anteile für Anleger

BioNxt Solutions schafft Fakten und befreit sich von Altlasten. Das Biotech-Unternehmen wandelt Millionen-Schulden in Aktien um, um die Barreserven für die Forschung zu schonen. Während die Bilanz aufatmet, müssen sich Anleger allerdings mit einer Verwässerung ihrer Anteile auseinandersetzen.

Strategischer Tausch statt Barzahlung

Das Unternehmen gab am 26. Februar bekannt, dass die Transaktion zur Schuldenbegleichung abgeschlossen wurde. Konkret emittierte BioNxt gut 6 Millionen neue Stammaktien zu einem Preis von 0,45 CAD. Im Gegenzug wurden Verbindlichkeiten in Höhe von rund 2,7 Millionen CAD gestrichen, die noch aus Wandelanleihen vom Dezember 2022 stammten.

Für ein Unternehmen in der klinischen Entwicklungsphase, das noch keine nennenswerten Umsätze generiert, ist Liquidität der wichtigste Treibstoff. Durch diesen Schritt entfällt nicht nur die Rückzahlung des Kapitals, sondern auch die laufende Zinslast. Das freiwerdende Geld kann nun direkt in die Forschung und Entwicklung fließen, statt den Schuldendienst zu bedienen.

Der Preis der Freiheit

Die Maßnahme ist jedoch nicht ohne Kosten für die Bestandsaktionäre. Die Ausgabe der neuen Aktien sowie weiterer rund 300.000 Anteile an die Investmentbank Canaccord Genuity als Transaktionsgebühr erhöht die Gesamtzahl der Aktien im Umlauf. Diese Verwässerung ist der Preis, den Anleger für die finanzielle Stabilität zahlen müssen.

An der Börse reagierte das Papier zuletzt mit einem Kurs von 0,40 Euro auf die Gesamtwetterlage, womit der Titel weiterhin deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch notiert. Der rechnerische Ausgabepreis der neuen Aktien von 0,45 CAD (ca. 0,30 Euro) diente dabei als Bewertungsgrundlage für die Gläubiger.

Fokus auf klinische Meilensteine

Der finanzielle Befreiungsschlag erfolgt inmitten einer operativ wichtigen Phase. Erst im Februar konnte BioNxt die Erteilung eines europäischen Patents für seine innovative Wirkstoffverabreichung bei Multiple Sklerose vermelden. Zudem lieferten präklinische Tests vielversprechende Daten, die eine um 40 Prozent höhere Wirkstoffaufnahme im Vergleich zu herkömmlichen Tabletten zeigten.

Mit der nun bereinigten Bilanz richtet sich der Blick auf die operative Umsetzung. Im Fokus steht die Vorbereitung der geplanten Bioäquivalenzstudie am Menschen für den Hauptkandidaten BNT23001. Der Erfolg der Aktie wird in den kommenden Quartalen maßgeblich davon abhängen, ob diese klinischen Fortschritte den durch die Kapitalmaßnahme entstandenen Verwässerungseffekt überkompensieren können.

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