Bionxt Solutions Aktie: Durchbruch gelungen
Bionxt Solutions meldet präklinischen Erfolg mit 40 Prozent besserer Wirkstoffaufnahme und erweitert sein Programm auf die seltene Autoimmunerkrankung Myasthenia Gravis.

- 40 Prozent höhere Bioverfügbarkeit in Studie
- Programmausweitung auf Myasthenia Gravis
- Patentierung in mehreren Regionen gesichert
- Marktpotenziale in Milliardenhöhe identifiziert
Bionxt Solutions meldet einen entscheidenden Fortschritt bei der Entwicklung seines oralen Dünnfilm-Präparats mit dem Wirkstoff Cladribin. Die präklinischen Daten übertreffen die Erwartungen deutlich – und das kanadische Biotech-Unternehmen weitet seine Strategie nun auf eine zweite Indikation aus.
40 Prozent bessere Wirkstoffaufnahme
Am 21. Januar präsentierte Bionxt die finalen Ergebnisse einer präklinischen Studie an Schweinen. Das Ergebnis: Die sublingurale Dünnfilm-Formulierung von Cladribin erreicht eine rund 40 Prozent höhere systemische Wirkstoffaufnahme als herkömmliche Tabletten. Gemessen wurde die Exposition über 48 Stunden mittels AUC (Area Under Curve), einem Standardverfahren in der Pharmakokinetik.
Das Schweinemodell gilt in der Arzneimittelentwicklung als besonders aussagekräftig für die Übertragbarkeit auf den Menschen. Die Daten bilden nun die Grundlage für den Schritt in klinische Studien am Menschen.
Myasthenia Gravis als zweites Standbein
Nur fünf Tage später folgte die nächste Meldung: Bionxt erweitert sein Cladribin-Programm über Multiple Sklerose hinaus auf Myasthenia Gravis (MG). Die seltene Autoimmunerkrankung betrifft weltweit schätzungsweise 1,4 Millionen Menschen – viele von ihnen leiden unter Schluckbeschwerden, was die Einnahme herkömmlicher Tabletten erschwert.
Hier könnte die sublinguale Verabreichung über einen sich auflösenden Film einen echten Vorteil bieten. Laut GlobalData-Prognosen, auf die sich Bionxt beruft, soll der MG-Markt in sieben führenden Märkten bis 2032 auf etwa 6,7 Milliarden US-Dollar anwachsen.
Etablierter Wirkstoff, neues Format
Der Ansatz von Bionxt zielt darauf ab, einen bereits zugelassenen Wirkstoff in optimierter Form zu verabreichen. Cladribin ist als Tablette unter dem Namen Mavenclad® bereits auf dem Markt – Merck KGaA meldete für 2024 Umsätze von über einer Milliarde US-Dollar mit dem Präparat.
Durch die Nutzung des etablierten Wirkstoffs kann sich Bionxt auf Bioverfügbarkeits- und Bioäquivalenzstudien konzentrieren, statt aufwendige Sicherheits- und Wirksamkeitsstudien durchführen zu müssen. Das Unternehmen arbeitet mit einer erfahrenen Auftragsforschungsorganisation zusammen, um Studiendesign und regulatorische Anforderungen zu bewältigen.
Patentschutz gesichert
Parallel zu den klinischen Fortschritten hat Bionxt seine Patentposition gestärkt. Im November 2025 erhielt das Unternehmen die finale Patenterteilung von der Eurasischen Patentorganisation sowie eine Absichtserklärung vom Europäischen Patentamt. In den USA wurde im Oktober 2025 ein beschleunigtes Patentverfahren (Track One) für die sublinguale Cladribin-Verabreichung abgeschlossen.
Der Multiple-Sklerose-Markt wird von GlobalData für 2024 auf 32,8 Milliarden US-Dollar beziffert, mit einer Prognose von 41,2 Milliarden US-Dollar bis 2034. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Bionxt mit seinem Ansatz in diesem Wettbewerb Fuß fassen kann.
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