BioNxt Solutions: Patentschutz am 4. August gesichert

BioNxt sichert Patente für MS-Film und startet Semaglutid-Programm. Die Aktie notiert trotz Fortschritten deutlich unter dem Jahreshoch.

Die Kernpunkte:
  • Patentschutz für Dünnschichttechnologie erhalten
  • Neues Semaglutid-Programm gestartet
  • Klinische Studie zur Bioverfügbarkeit in Vorbereitung
  • Aktienoptionen an Insider und Berater vergeben

BioNxt Solutions treibt die Entwicklung seiner Technologieplattform für sublinguale Arzneifilme voran. Das Unternehmen meldete Fortschritte bei mehreren Kernprogrammen, darunter der Schutz geistigen Eigentums und der Start neuer Entwicklungsprojekte im Bereich der Stoffwechseltherapien.

Fortschritte bei MS-Therapie und Patentschutz

Die Kernnachricht betrifft das Cladribin-Programm zur Behandlung von Multipler Sklerose. BioNxt bestätigte, dass die Vorbereitungen für die erste klinische Studie zur Bioverfügbarkeit am Menschen laufen.

Parallel dazu sicherte sich das Unternehmen am 4. August Patentschutz für diese Dünnschichttechnologie in Europa und Eurasien. Diese rechtliche Absicherung bildet laut Unternehmensangaben die Basis für künftige kommerzielle Lizenzierungen und die weitere klinische Entwicklung.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erweiterung des Portfolios. Ebenfalls am 4. August gab das Unternehmen den Start seines Programms für ein sublinguales Semaglutid-Präparat bekannt. Für die Entwicklung dieses oral auflösbaren Films zur Behandlung von Stoffwechselerkrankungen wurde der entsprechende pharmazeutische Wirkstoff bereits bestellt.

Gleichzeitig setzt BioNxt die Entwicklung einer sublingualen Everolimus-Formulierung fort, die Einsatzmöglichkeiten in der Onkologie, bei Organtransplantationen und in der Langlebigkeitsforschung finden soll.

Insider-Transaktionen und Aktienoptionen

Auf personeller Ebene gab es zuletzt ebenfalls Bewegung. Medienberichten zufolge wurden am 5. August Insiderberichte für Direktor David Waterhouse und den CFO sowie Direktor Wolfgang Stefan Probst im kanadischen Meldesystem SEDI hinterlegt. Dies folgt auf eine Meldung vom 31. Juli, wonach das Unternehmen insgesamt 3.400.000 Aktienoptionen an Insider, Berater und einen Mitarbeiter gewährt hat.

Der Ausübungspreis dieser Optionen liegt bei 0,33 kanadischen Dollar. Ein Teil der Optionen hat eine Laufzeit von drei Jahren, während das Kontingent für die Mehrheit auf fünf Jahre festgesetzt wurde. Gemäß den Richtlinien der Canadian Securities Exchange unterliegen alle neu ausgegebenen Optionen und die zugrunde liegenden Stammaktien einer verpflichtenden vier-monatigen Haltefrist.

An der Börse spiegeln sich die operativen Fortschritte bisher nur bedingt wider. Gestern schloss das Papier im deutschen Handel bei 0,1985 Euro. Damit bleibt die Aktie deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 0,6780 Euro zurück, das im August des Vorjahres erreicht wurde. Seit Jahresbeginn summiert sich der Kursverlust für die Anleger auf 53 Prozent.

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