Bitcoin: Absturz unter 70.000 Dollar
Die Kryptowährung Bitcoin erlebt einen massiven Kursverfall unter die 70.000-Dollar-Marke. Die Marktstimmung zeigt extreme Angst, während Analysten drei mögliche Szenarien für die kommende Entwicklung diskutieren.

- Massiver Kursverfall unter wichtige 70.000-Dollar-Marke
- Marktstimmung erreicht extremes Angst-Niveau
- Drei mögliche Szenarien für künftige Kursentwicklung
- Vier-Jahres-Zyklus rückt wieder in den Fokus
Die wichtigste Kryptowährung ist am Donnerstag unter massivem Verkaufsdruck zusammengebrochen. Auf der Traditionsbörse Bitstamp rutschte Bitcoin zeitweise unter die psychologisch entscheidende Marke von 70.000 Dollar – ein Niveau, das zuletzt Anfang des Jahres unterschritten wurde. Auf anderen Plattformen wie Coinbase konnte sich der Kurs knapp darüber halten. Das Wochenminus summiert sich damit auf rund elf Prozent.
Was zunächst wie eine Korrektur aussah, entwickelt sich zur ernsthaften Belastungsprobe. Nachdem Bitcoin zehn Wochen lang überwiegend zwischen 83.500 Dollar und 94.000 Dollar pendelte, dauerte es nur eine Woche, bis der Kurs auf 75.000 Dollar abstürzte. Diese Woche verschärfte sich die Lage weiter: Die Unterstützungszone bei 73.500 bis 74.500 Dollar wurde durchbrochen.
Extreme Angst am Markt
Der Fear & Greed Index von Alternative.me zeigt mit einem Wert von 14 aktuell extreme Furcht unter den Anlegern. Dieser Indikator misst die Marktstimmung und signalisiert damit eines der niedrigsten Niveaus seit Monaten. Die Nervosität unter Privatanlegern ist deutlich gestiegen – vielerorts dominiert die Sorge vor weiteren Kursverlusten.
Die Kluft zwischen panischen Verkäufern und Schnäppchenjägern wird größer. Während die einen einen erneuten Ausverkauf befürchten, sehen andere in den aktuellen Kursen eine Einstiegschance. Die Frage nach der richtigen Strategie wird lauter.
Drei Szenarien für die kommenden Wochen
Angesichts der Volatilität kristallisieren sich drei mögliche Entwicklungen heraus. Im ersten Szenario stabilisiert sich Bitcoin oberhalb von 70.000 Dollar und arbeitet sich schrittweise zurück in Richtung 80.000 Dollar. Voraussetzung wäre eine Beruhigung der Märkte und das Ende des aktuellen Verkaufsdrucks.
Das zweite Szenario sieht einen weiteren Test der 65.000-Dollar-Marke vor. Sollte diese nicht halten, könnte sich der Abwärtstrend bis in den Bereich um 60.000 Dollar fortsetzen – ein Niveau, das viele Beobachter als kritische Unterstützung einstufen.
Im dritten Szenario fungiert die aktuelle Phase als finale Kapitulation vor einem neuen Aufwärtstrend. Historisch haben extreme Angstphasen oft attraktive Einstiegspunkte markiert, sofern keine fundamentalen Gründe für einen längeren Abwärtstrend vorliegen.
Vierjahres-Zyklus zurück im Fokus
In der Krypto-Szene wächst die Sorge vor einer Wiederholung historischer Muster. Der bekannte Vier-Jahres-Zyklus, der eng mit den Bitcoin-Halvings verknüpft ist, rückt wieder in den Vordergrund. Das letzte Halving fand im April 2024 statt – typischerweise folgen darauf zunächst starke Anstiege, später Konsolidierungen oder Korrekturen.
Die aktuelle Marktphase könnte Teil dieser zyklischen Bewegung sein. Allerdings haben sich die Rahmenbedingungen im Vergleich zu früheren Zyklen verändert. Institutionelle Anleger spielen eine größere Rolle, regulatorische Entwicklungen beeinflussen die Stimmung stärker als je zuvor.
Bitcoin steht damit an einem Scheideweg. Ob die 70.000-Dollar-Marke hält oder weitere Verluste folgen, dürfte die Weichen für die kommenden Monate stellen.
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