Bitcoin: Besser als Gold und Aktien

Bitcoin legte im März deutlich zu, während Aktien und Gold fielen. Ein diversifizierter Krypto-Ansatz erzielte sogar noch höhere Gewinne.

Die Kernpunkte:
  • Bitcoin steigt trotz geopolitischer Spannungen
  • Mining-Unternehmen Cango verzeichnet hohe Verluste
  • Diversifizierte Krypto-Portfolios schlagen Bitcoin
  • Alltagstaugliche Nutzung in Bolivien nimmt zu

Der Kryptomarkt zeigt sich in einem schwierigen Umfeld erstaunlich widerstandsfähig. Während geopolitische Spannungen seit Ende Februar sowohl den S&P 500 als auch Gold unter Druck gesetzt haben, legte Bitcoin kräftig zu.

Im Zeitraum vom 27. Februar bis zum 13. März büßte der S&P 500 rund 3,6 Prozent ein. Gold gab sogar 4,9 Prozent nach. Bitcoin dagegen legte im selben Zeitraum um 7,7 Prozent zu — ein bemerkenswerter Kontrast, der einige Anleger aufhorchen lässt.

Rückkehr über die 70.000-Dollar-Marke

Nach einer deutlichen Korrektur zu Jahresbeginn — von rund 90.000 Dollar auf zeitweise 60.000 Dollar im Februar — hat sich Bitcoin seit Mitte Februar schrittweise stabilisiert. In der vergangenen Woche gelang die Rückkehr über die psychologisch wichtige Marke von 70.000 Dollar. Seit dem Jahrestief vom 5. Februar entspricht das einer Erholung von 17,5 Prozent.

Der Kursanstieg zeigt, dass Bitcoin zunehmend als eigenständige Anlageklasse wahrgenommen wird — eine, die sich nicht zwingend im Gleichlauf mit klassischen Risikoanlagen bewegt.

Mining wird teurer — Cango zeigt warum

Ein Blick hinter die Kulissen des Bitcoin-Ökosystems offenbart die wirtschaftliche Realität des Minings. Der Miner Cango schürfte 2025 insgesamt rund 6.595 Bitcoins — im Schnitt gut 18 Stück pro Tag. Die durchschnittlichen Gesamtkosten je Bitcoin lagen im Jahresverlauf bei rund 97.000 Dollar, im vierten Quartal sogar bei etwa 106.000 Dollar.

Das ist kein kleiner Posten. Wer zu diesen Kosten schürft, braucht einen entsprechend hohen Marktpreis, um profitabel zu bleiben. Cango verbuchte für 2025 einen Nettoverlust aus fortgeführten Geschäftsbereichen von 452,8 Millionen Dollar — maßgeblich bedingt durch Umstrukturierungsaufwendungen und Bewertungsanpassungen. Das Unternehmen reagiert darauf mit einer Neuausrichtung: Neben dem Mining sollen künftig auch KI-Infrastrukturlösungen Erträge liefern.

Breite Krypto-Streuung schlägt Bitcoin solo

Wer nicht ausschließlich auf Bitcoin gesetzt hat, konnte zuletzt sogar besser abschneiden. Ein diversifizierter Ansatz über die zehn größten Kryptowährungen hinweg — darunter neben Bitcoin auch Ethereum und Ripple — erzielte im genannten Zeitraum ein Plus von 12,2 Prozent. Das übertrifft die Bitcoin-Performance von 7,7 Prozent spürbar.

Gleichzeitig wächst die alltagstaugliche Nutzung von Kryptowährungen: In Bolivien können Nutzer seit Kurzem über einen der meistgenutzten QR-Bezahldienste des Landes direkt mit Krypto zahlen. Im Hintergrund läuft die Umrechnung automatisch ab. Solche Integrationen in bestehende Zahlungsinfrastrukturen dürften mittelfristig die Nachfragebasis verbreitern.

Bitcoin bleibt volatil — das zeigt allein schon die Achterbahn der vergangenen Wochen. Aber die jüngsten Daten liefern zumindest Argumente für jene, die in der aktuellen Marktphase eine Einstiegsgelegenheit sehen.

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