Bitcoin: Durchwachsene Woche endet bei 70.000 Dollar
Die Kryptowährung Bitcoin schließt die Woche mit einem Plus von etwa 7 Prozent ab, bleibt aber unter Druck durch den Iran-Konflikt und steigende Ölpreise. Regulatorische Fortschritte in den USA bieten Gegenwind.

- Bitcoin schließt Woche bei rund 70.000 Dollar
- Geopolitische Spannungen belasten Risiko-Assets
- Regulatorische Unterstützung aus den USA
- Bitcoin zeigt sich robuster als andere Kryptowerte
Der Bitcoin schwächelt zum Wochenabschluss. Nach einem kurzen Ausflug über die 74.000-Dollar-Marke zu Wochenbeginn rutschte die Kryptowährung am Freitag um 3,1 Prozent auf 70.182 Dollar ab. Dennoch bleibt ein Wochenplus von rund 7 Prozent stehen – ein respektabler Wert angesichts der geopolitischen Gemengelage.
Iran-Konflikt belastet Risikostimmung
Die Eskalation im Nahen Osten hinterlässt ihre Spuren an den Märkten. Nach US- und israelischen Angriffen auf den Iran folgten vergangene Woche Vergeltungsschläge mit Raketen und Drohnen. Der Konflikt dauert inzwischen sieben Tage an und droht, die Straße von Hormus zu blockieren – eine Nadelöhr, durch das normalerweise 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung fließen.
Die Folge: Der Ölpreis schoss diese Woche um über 16 Prozent nach oben. Das schürt Inflationssorgen und könnte die US-Notenbank dazu zwingen, ihre Zinssenkungspläne zu überdenken. Ein stärkerer Dollar und das veränderte Zinsumfeld lasten auf risikobehafteten Assets – auch auf Bitcoin.
Krypto-Sektor trifft es unterschiedlich
Während Bitcoin sich noch einigermaßen über der psychologisch wichtigen 70.000-Dollar-Marke hält, erwischte es andere Kryptowährungen härter. Ethereum verlor 3 Prozent auf 2.069 Dollar, XRP gab 1,8 Prozent auf 1,39 Dollar ab. Bei Solana, Cardano und Polygon lagen die Verluste zwischen 1,6 und 2,5 Prozent.
Die relative Stabilität des Bitcoin könnte auf seine zunehmende Wahrnehmung als digitales Gold zurückzuführen sein. Während klassisches Gold trotz der Spannungen diese Woche nachgab, behauptete sich Bitcoin oberhalb der 70.000-Dollar-Schwelle – ein Zeichen dafür, dass zumindest ein Teil der Investoren die Kryptowährung weiterhin als Wertspeicher betrachtet.
Regulatorische Rückendeckung aus den USA
Abseits der Marktturbulenzen gibt es positive Signale aus Washington. Die Kryptobörse Kraken erhielt Zugang zu den zentralen Zahlungssystemen der Federal Reserve – ein wichtiger Schritt für die Integration von Krypto in das traditionelle Finanzsystem. Zudem forderte Donald Trump einen Deal zwischen Banken und Regulierern bei der Stablecoin-Gesetzgebung.
Der neue Vorsitzende der Commodity Futures Trading Commission sprach sich zudem für die Einführung von Perpetual Futures auf Kryptowährungen aus – ein Markt, in dem etablierte Börsen wie KuCoin bereits stark positioniert sind. Die Plattform verzeichnete 2025 ein Plus von 64 Prozent beim Bitcoin-Spothandel und gehört laut CryptoQuant zu den Wachstumsführern im Bereich der altcoin-orientierten Perpetual-Kontrakte.
Bleibt abzuwarten, ob die regulatorische Unterstützung die geopolitischen Belastungen mittelfristig aufwiegen kann.
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