Bitcoin: Institutionelle Käufer aktiv

Die geopolitischen Spannungen rund um US-Handelspolitik und Grönland haben am 20. Januar 2026 die Risikobereitschaft der Anleger gedämpft. Bitcoin fiel daraufhin um rund 2,6 Prozent auf etwa 90.600 US-Dollar. Doch während die Kurse nachgeben, zeigen On-Chain-Daten ein anderes Bild: Institutionelle Investoren nutzen die Schwäche zum Einstieg.
Liquidationen treffen auf ETF-Zuflüsse
Der jüngste Kursrückgang von etwa 97.000 auf 92.000 US-Dollar löste eine Welle an Zwangsliquidationen aus. Rund 790 Millionen US-Dollar an gehebelten Long-Positionen wurden innerhalb von 24 Stunden ausgestoppt. Diese technische Bereinigung überhöhter Positionen erklärt einen Großteil der Bewegung.
Gleichzeitig verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs deutliche Nettomittelzuflüsse. Langfristig orientierte Vermögensverwalter kauften im Bereich der Unterstützung bei 92.000 US-Dollar zu. Analysen deuten darauf hin, dass institutionelle Käufer Anfang 2026 mehr als 105 Prozent der neu emittierten Bitcoin absorbiert haben.
Auch die Verkaufsbereitschaft großer Wallet-Inhaber hat merklich nachgelassen. Die Zuflüsse von Großinvestoren zu Börsen erreichten mehrjährige Tiefststände – ein Zeichen schwindenden Verkaufsdrucks. Ein einzelner Wal bewegte nach 13 Jahren Inaktivität Bitcoin im Wert von 85 Millionen US-Dollar.
Regulierung und Infrastruktur reifen
Abseits der Kursschwankungen entwickelt sich die Infrastruktur weiter. Die New York Stock Exchange hat eine 24/7-Blockchain-Handelsplattform für tokenisierte Aktien und ETFs vorgestellt. Die Tokenisierung realer Vermögenswerte könnte neue Liquiditätskanäle eröffnen.
In den USA hat die Commodity Futures Trading Commission ihre „Future Proof”-Initiative angekündigt, um die Krypto-Aufsicht zu modernisieren. Die Diskussion um das CLARITY Act hält an, das einen klareren rechtlichen Rahmen für digitale Assets schaffen soll. Weltweit verschärfen Regulierer die Anforderungen an Compliance und Steuerberichterstattung für Krypto-Börsen.
Das tägliche Handelsvolumen des gesamten Kryptomarkts lag bei rund 109 Milliarden US-Dollar – ein durchschnittlicher Wert der vergangenen Monate. Die globale Marktkapitalisierung sank um etwa drei Prozent auf 3,21 Billionen US-Dollar. 95 der Top-100-Kryptowährungen verzeichneten Verluste.
Der Stimmungsindex ist zurück auf „Angst” gerutscht, während Gold als klassischer sicherer Hafen neue Höchststände über 4.700 US-Dollar je Unze erreichte. Bitcoin zeigt sich in einer Konsolidierungsphase: Kurzfristig bestimmen makroökonomische Gegenwinde die Richtung, während institutionelles Kapital und fortschreitende Regulierung auf eine strukturelle Reifung des Marktes hindeuten.
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