Bitcoin: Institutionen kaufen weiter
Während der Bitcoin-Kurs unter 70.000 Dollar fällt, stocken Unternehmen wie Strategy Inc. und Staatsfonds ihre Bestände auf. Analysten warnen jedoch vor einer zweiten Bärenmarktphase.

- Strategy Inc. kauft weitere 2.486 Bitcoin für 168 Mio. USD
- Staatsfonds aus Abu Dhabi bauen ETF-Positionen massiv aus
- On-Chain-Analysten warnen vor zweiter Bärenmarktphase
- Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnen Milliardenabflüsse
Der Bitcoin-Kurs schwächelt – doch während Privatanleger verunsichert sind, nutzen Großinvestoren die Schwäche gezielt zum Nachkauf. Allen voran Strategy Inc., ehemals MicroStrategy, stockt seine ohnehin schon gigantische Position weiter auf. Gleichzeitig warnen Analysten vor einer zweiten Phase des Bärenmarkts.
Strategy kauft für 168 Millionen Dollar nach
Trotz des Rückgangs unter die 70.000-Dollar-Marke hat Strategy Inc. zwischen dem 9. und 16. Februar weitere 2.486 Bitcoin erworben. Das geht aus einer SEC-Meldung vom 17. Februar hervor. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 67.710 Dollar pro Coin, die Gesamtsumme bei rund 168,4 Millionen Dollar.
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Damit hält das Unternehmen nun insgesamt 717.131 BTC – eingekauft für kumuliert etwa 54,52 Milliarden Dollar. Der durchschnittliche Einstandspreis liegt bei 76.027 Dollar. Zur Finanzierung verkaufte Strategy bevorzugte Aktien und generierte Nettoerlöse von über 168 Millionen Dollar.
Auch andere Konzerne und Staatsfonds steigen ein
Strategy ist nicht allein. American Bitcoin Corp (ABTC), ein Trump-naher Player, hat am 17. Februar die Marke von 6.072 BTC überschritten – ein Gegenwert von rund 410 Millionen Dollar. Damit gehört das Unternehmen, das erst vor sechs Monaten an die Nasdaq ging, bereits zu den Top-20-Haltern weltweit.
Noch bemerkenswerter: Staatsfonds aus Abu Dhabi haben ihre Bitcoin-ETF-Positionen im vierten Quartal 2025 auf über eine Milliarde Dollar ausgebaut. Die Mubadala Investment Company hält mittlerweile 12,7 Millionen Anteile am iShares Bitcoin Trust (IBIT) – eine langfristige Buy-and-Hold-Strategie, die bewusst Schwächephasen zum Einstieg nutzt.
Analysten sehen „Phase 2″ des Bärenmarkts
Doch die Stimmung ist nicht nur positiv. On-Chain-Analyst Willy Woo warnte am 18. Februar, Bitcoin könne in die zweite Phase eines Bärenmarkts eintreten. Diese sei typischerweise durch Schwäche an den Aktienmärkten geprägt, die auch auf Krypto-Assets durchschlägt.
Die Datenlage stützt diese Sorge: Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten in den letzten drei Monaten Nettoabflüsse von rund 5,8 Milliarden Dollar. Zudem verlor Bitcoin die technisch wichtige Unterstützungszone zwischen 68.000 und 70.000 Dollar. Das Open Interest bei Futures ist innerhalb einer Woche um fast 20 Prozent auf 49 Milliarden Dollar gefallen – ein Zeichen für Deleveraging am Markt.
Die Frage bleibt: Wer hat recht – die akkumulierenden Institutionen oder die vorsichtigen Chartanalysten? Die nächsten Wochen dürften zeigen, ob die großen Player ein Schnäppchen machen oder in ein fallendes Messer greifen.
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