Bitcoin: Rücksetzer nach starkem Jahresstart
Bitcoin erleidet nach starkem Jahresauftakt einen Rücksetzer, doch institutionelle ETF-Zuflüsse und eine bereinigte Marktstruktur deuten auf eine gesunde Konsolidierung hin.

- Kurs korrigiert nach Widerstand bei 94.000 US-Dollar
- Starke institutionelle Zuflüsse in US-Bitcoin-ETFs
- Marktstruktur zeigt reduzierten Verkaufsdruck
- Makroökonomische Daten stützen Risiko-Assets
Bitcoin startete furios in das Jahr 2026, muss am heutigen Donnerstag jedoch einen Dämpfer hinnehmen. Nach einem schnellen Anstieg prallte der Kurs an Widerständen ab, während Anleger die makroökonomische Lage neu bewerten. Doch unter der Oberfläche zeigen On-Chain-Daten und ETF-Ströme, dass der Markt fundamental sauberer strukturiert ist als noch Ende 2025.
Wichtige Chartmarken im Fokus
Nachdem die Kryptowährung im frühen Handel des Jahres kurzzeitig Höchststände nahe 94.400 US-Dollar erreicht hatte, setzten Gewinnmitnahmen ein. Aktuell notiert der Bitcoin bei 90.429 US-Dollar und liegt damit etwa 27 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch. Charttechnisch erweist sich die Zone zwischen 94.000 und 95.000 US-Dollar als hartnäckige Hürde, die die Bullen bislang nicht nachhaltig überwinden konnten.
Analysten blicken nun gespannt auf die Unterseite: Der Bereich um 91.400 US-Dollar dient als kurzfristige Unterstützung, gefolgt von einer stärkeren Auffanglinie bei 87.000 US-Dollar. Ein Bruch der Marke von 84.000 US-Dollar würde das kurzfristig positive Bild hingegen deutlich eintrüben.
Institutionelle Rückkehr und Marktbereinigung
Trotz der momentanen Schwäche deutet vieles auf eine gesunde Konsolidierung hin. Daten von Glassnode zeigen, dass der Verkaufsdruck durch Gewinnmitnahmen im Vergleich zum vierten Quartal 2025 spürbar nachgelassen hat. Zudem fand zum Jahreswechsel am Optionsmarkt der größte “Reset” der Geschichte statt, was spekulative Übertreibungen aus dem Markt nahm.
Gleichzeitig kehrt das institutionelle Interesse zurück. Nach Abflüssen um den Jahreswechsel verzeichneten US-Bitcoin-ETFs am 5. Januar Nettozuflüsse von fast 700 Millionen US-Dollar – der stärkste Wert seit Oktober. Flankiert wird dies durch strategische Käufe: Das von Michael Saylor geführte Unternehmen Strategy (ehemals MicroStrategy) stockte seine Bestände weiter auf, während Morgan Stanley Pläne für einen eigenen Spot-ETF eingereicht hat.
Makroökonomische Treiber
Auch das makroökonomische Umfeld liefert Argumente für die digitale Währung. Jüngste Arbeitsmarktdaten fielen schwächer aus als erwartet, was die Spekulationen auf Zinssenkungen der Federal Reserve im laufenden Jahr befeuert. Sinkende Renditen bei US-Staatsanleihen stützen diese Erwartungshaltung und erhöhen tendenziell die Attraktivität von Risiko-Assets wie Bitcoin.
Fazit
Der Markt befindet sich in einer Übergangsphase von defensivem Abbau hin zu selektivem Risikoaufbau. Zwar ist der jüngste Rücksetzer ein Warnschuss, doch die stabilen ETF-Zuflüsse und die bereinigte Marktstruktur sprechen für eine solide Basis. Um den Aufwärtstrend jedoch nachhaltig zu bestätigen und die Konsolidierung zu beenden, müssen Käufer zwingend den Widerstandsbereich um 95.000 bis 98.000 US-Dollar zurückerobern.
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