Bitcoin: Short-Squeeze zum Jahresstart
Bitcoin startet 2026 mit einem technischen Short-Squeeze und fundamentaler Unterstützung durch langfristige Investoren, die ihre Verkäufe eingestellt haben. Der Kurs konnte sich vom Jahrestief absetzen.

- Technischer Short-Squeeze liquidiert Millionen-Positionen
- Langfristige Halter stellen Verkäufe ein
- Kurs setzt sich vom 52-Wochen-Tief ab
- Analysten warnen vor verfrühter Euphorie
Bitcoin zeigt zum Auftakt des Jahres 2026 neue Stärke. Nach einem enttäuschenden Jahresausklang klettert die älteste Kryptowährung wieder nach oben und lässt das 52-Wochen-Tief hinter sich. Verantwortlich dafür ist nicht nur eine technische Gegenreaktion am Terminmarkt, sondern vor allem ein fundamental verändertes Verhalten langfristiger Investoren, das den Verkaufsdruck der letzten Monate merklich lindert.
Druck auf Leerverkäufer
Ein wesentlicher Treiber der aktuellen Bewegung findet sich im Derivatemarkt. Daten zeigen, dass in den letzten 24 Stunden Futures-Positionen im Wert von rund 180 Millionen US-Dollar liquidiert wurden. Der Großteil davon – etwa 133 Millionen US-Dollar – entfiel auf Short-Positionen. Diese Schieflage zwang Händler, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, zu schnellen Rückkäufen, um ihre Verluste zu begrenzen. Dieser sogenannte Short Squeeze verstärkte die Aufwärtsbewegung technisch und trieb den Kurs dynamisch an.
Mit einem aktuellen Kurs von rund 88.727 US-Dollar konnte sich das Asset inzwischen spürbar vom 52-Wochen-Tief bei 84.682 US-Dollar absetzen, wenngleich der Abstand zum Rekordhoch weiterhin deutlich ist.
Wende bei langfristigen Haltern
Fundamentale Unterstützung kommt von der Blockchain selbst. On-Chain-Daten signalisieren ein Marktgleichgewicht zwischen Gewinnmitnahmen und neuer Nachfrage. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung bei den langfristigen Haltern (Long-Term Holders). Analysen von CryptoQuant und Darkfost bestätigen, dass diese Gruppe ihre Verkäufe eingestellt hat und die Bestände wieder leicht aufbaut.
Nach Monaten der Distribution wandern nun wieder mehr Bitcoin in feste Hände. Experten wie Matthew Sigel von VanEck werten dies als Ende des massiven Verkaufsdrucks, der den Kurs Ende 2025 belastete. Der “Spent Output Profit Ratio” (SOPR) liegt zudem nahe dem neutralen Bereich, was darauf hindeutet, dass keine panikartigen Verkäufe mehr stattfinden.
Institutionelle Gemengelage
Das Bild bei den großen Marktteilnehmern bleibt indes gemischt. Während US-Spot-ETFs in den letzten Monaten des Jahres 2025 noch Rekordabflüsse von über 4,5 Milliarden US-Dollar verzeichneten, nutzen andere Akteure die niedrigeren Kurse. Der Stablecoin-Emittent Tether stockte seine Bestände strategisch um fast 800 Millionen US-Dollar auf und hält nun über 96.000 Bitcoin.
Trotz des positiven Jahresauftakts warnen Analysten vor verfrühter Euphorie. Der Markt befindet sich weiterhin in einer Konsolidierungsphase. Ob aus der technischen Erholung ein nachhaltiger Trend wird, dürfte in den kommenden Monaten davon abhängen, ob die ETF-Zuflüsse zurückkehren und wie sich das makroökonomische Umfeld gestaltet. Die technische Marke von 84.000 US-Dollar gilt dabei als kritische Untergrenze, die es zu verteidigen gilt.
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