Bitcoin: Trotz Zinsdruck im Aufwind

Bitcoin erholt sich deutlich vom Jahrestief und legt zu, während traditionelle Märkte wie der S&P 500 und Gold Verluste verzeichnen. Stetige ETF-Zuflüsse und ein neutrales Zinsumfeld stützen den Kurs.

Die Kernpunkte:
  • Bitcoin-Kurs steigt um 17,5 Prozent vom Tief
  • Übertrifft Aktienindex und Gold seit Kriegsbeginn
  • Starke Mittelzuflüsse in US-Bitcoin-ETFs
  • Marktkapitalisierung bei 2,52 Billionen Dollar

Der Kryptomarkt zeigt sich dieser Tage von seiner widerstandsfähigen Seite. Während Nahostkonflikt und schwankende Ölpreise die klassischen Märkte belasten, stemmt sich Bitcoin gegen den Gegenwind — und gewinnt sogar an Boden.

Kurserholung trotz schwierigem Umfeld

Seit dem Jahrestief vom 5. Februar, als Bitcoin kurzzeitig auf rund 60.000 Dollar abrutschte, hat sich die größte Kryptowährung um 17,5 Prozent erholt. Aktuell wechselt Bitcoin bei etwa 73.765 Dollar den Besitzer. In der vergangenen Woche legte der Kurs um 4,2 Prozent zu — ein solides Lebenszeichen, auch wenn das Allzeithoch von rund 126.198 Dollar aus dem Oktober 2025 noch in weiter Ferne liegt.

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Bemerkenswert ist dabei vor allem der direkte Vergleich mit anderen Anlageklassen. Im Zeitraum vom 27. Februar bis zum 13. März musste der S&P 500 ein Minus von 3,6 Prozent hinnehmen, Gold gab sogar 4,9 Prozent nach. Bitcoin legte im selben Zeitraum um 7,7 Prozent zu. Der Kryptomarkt outperformt damit seit Beginn des Iran-Krieges sowohl US-Aktien als auch das klassische Krisen-Metall.

ETF-Zuflüsse stützen den Markt

Ein wesentlicher Treiber hinter dieser Stärke sind die anhaltenden Mittelzuflüsse in US-amerikanische Bitcoin-Spot-ETFs. Am Montag flossen netto 199 Millionen Dollar in diese Produkte — nach 180 Millionen Dollar am Freitag davor. Den Löwenanteil verbuchte der iShares Bitcoin Trust ETF mit Zuflüssen von 139 Millionen Dollar, gefolgt vom Fidelity-Produkt mit 65 Millionen Dollar.

Auch der Gesamtmarkt zeigt sich stabil: Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen stieg um 0,55 Prozent auf 2,52 Billionen Dollar. Das Handelsvolumen der vergangenen 24 Stunden kletterte um fast 30 Prozent auf 138 Milliarden Dollar. Daten aus dem Derivatemarkt deuten zudem auf einen Short-Squeeze hin — von den liquidierten Positionen im Wert von 494 Millionen Dollar entfielen 328 Millionen Dollar auf Short-Positionen.

Fed-Entscheidung kaum ein Thema

Eigentlich wäre jetzt der Moment, an dem Zinsängste die Risikobereitschaft der Anleger dämpfen sollten. Die US-Notenbank trifft diese Woche ihre FOMC-Entscheidung, und laut dem CME FedWatch Tool rechnen derzeit 99,1 Prozent der Marktteilnehmer mit einer unveränderten Zielrate von 3,50 bis 3,75 Prozent. Das nimmt Druck aus dem Markt — und lässt Krypto-Investoren entspannt bleiben.

Bitcoin setzt damit seinen Erholungskurs fort, auch wenn im laufenden Jahr 2026 noch ein Verlust von 15,7 Prozent zu Buche steht. Die Kombination aus stetigem ETF-Kapitalzufluss, einem neutralen Zinsumfeld und relativer Stärke gegenüber traditionellen Assets zeichnet vorerst ein konstruktives Bild für den weiteren Jahresverlauf.

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