Bitcoin: Was dahinter steckt

Trotz schwacher Kursentwicklung zeigt Bitcoin eine explosive Mischung aus massiver institutioneller Nachfrage und gefährdeten Leerverkäufern, die einen starken Preisanstieg auslösen könnten.

Die Kernpunkte:
  • Längste Phase negativer Funding-Raten seit 2022
  • Institutionelle ETFs kaufen massiv Bitcoin nach
  • Michael Saylors Firma nähert sich 1-Million-Bitcoin-Ziel
  • Konsolidierung könnte zu starkem Ausbruch führen

Starke Nachfrage der Großinvestoren, aber ein zögerlicher Kursverlauf. Bei Bitcoin klaffen Realität und Stimmung derzeit weit auseinander. Seit Jahresbeginn liegt die Kryptowährung rund 16 Prozent im Minus. Unter der Oberfläche braut sich allerdings eine explosive Mischung zusammen. Der Derivatemarkt sendet ein klares Signal.

Leerverkäufer in der Falle

Laut Daten von K33 Research verzeichnet Bitcoin seit 46 Tagen negative Funding-Raten. Eine derart lange Phase pessimistischer Wetten gab es zuletzt im Bärenmarkt 2022. Parallel dazu steigt das Open Interest. Diese Kombination deutet auf eine aggressive Positionierung von Leerverkäufern hin. Die Folge: Ein massiver Short-Squeeze rückt in greifbare Nähe. Steigt der Kurs plötzlich an, müssen die Bären ihre Positionen hastig eindecken. Das würde die Aufwärtsbewegung extrem beschleunigen.

Aktuell notiert Bitcoin bei rund 74.333 US-Dollar. Damit hat sich der Kurs immerhin knapp sieben Prozent über die 50-Tage-Linie gekämpft. Vom Rekordhoch bei fast 125.000 US-Dollar bleibt das Asset aber weit entfernt.

Institutionelles Kaufprogramm

Während Kleinanleger abwarten, nutzen Großinvestoren die niedrigere Bewertung. Die On-Chain-Daten zeigen eine massive Rückkehr der institutionellen Nachfrage. Am 14. April flossen netto 411,4 Millionen US-Dollar in die US-Spot-ETFs. Das entspricht etwa 5.530 Bitcoin an einem einzigen Handelstag. Allein der iShares Bitcoin Trust sicherte sich davon rund 2.870 Einheiten.

Auch prominente Einzelakteure stocken ihre Bestände auf. Das von Michael Saylor geführte Unternehmen kaufte jüngst weitere 13.927 Bitcoin für rund eine Milliarde US-Dollar. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 71.902 US-Dollar. Mit nun über 780.000 Bitcoin nähert sich die Firma ihrem Ziel von einer Million Coins bis Ende 2026.

Ausbruch in Vorbereitung

Trotz des jüngsten Absturzes auf zeitweise 60.000 US-Dollar bleibt das Netzwerk stabil. Die Hashrate verharrt auf einem hohen Niveau. Seit rund 68 Tagen konsolidiert der Kurs nun in einer engen Spanne. Analysten werten die negativen Funding-Raten als Abschluss dieser Bodenbildung. Durchbricht Bitcoin die Widerstände der jüngsten Zwischenhochs, dienen die zahlreichen Short-Positionen als direkter Treibstoff für den nächsten Kursanstieg. Ein Sprung in Richtung der Marke von 80.000 US-Dollar rückt in diesem Szenario in den direkten Fokus.

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