Bitcoin: Wende nach dem Ausverkauf

Bitcoin erholt sich nach starkem Verkaufsdruck durch einen massiven Short-Squeeze und institutionelle Käufe via ETFs. Der Kurs muss nun einen wichtigen Widerstandsbereich überwinden.

Die Kernpunkte:
  • Massive Zwangsliquidierung von Short-Positionen
  • Institutionelle Zuflüsse in Spot-ETFs
  • Knappes Angebot auf zentralen Börsen
  • Wichtiger Widerstandsbereich bei 73.750 USD

Nach wochenlangem Verkaufsdruck hat sich das Blatt für die größte Kryptowährung der Welt gewendet. Ein massiver Short-Squeeze, gepaart mit neuen institutionellen Zuflüssen und geopolitischen Entwicklungen, treibt den Kurs wieder nach oben. Dabei ignorieren Anleger die weiterhin bestehenden makroökonomischen Gegenwinde weitgehend.

Auslöser in Washington

Der unmittelbare Impuls für die jüngste Aufwärtsbewegung kam aus den USA. Äußerungen von US-Finanzminister Scott Bessent über konkrete Schritte zur Deckelung der steigenden Ölpreise beruhigten die Märkte. Zuvor hatten geopolitische Spannungen im Nahen Osten Investoren noch in die Flucht getrieben. Diese plötzliche Entspannung traf auf einen Markt, in dem professionelle Trader extrem negativ positioniert waren. Die Folge war eine heftige Gegenbewegung: Am Donnerstag wurden Derivate-Positionen im Wert von rund 121 Millionen US-Dollar zwangsliquidiert, was den Kurs rasant nach oben zog.

Knappes Angebot trifft auf ETF-Nachfrage

Neben der Auflösung von Short-Positionen stützen institutionelle Käufer die Erholung. Anfang März verzeichneten die Spot-ETFs wieder deutliche Zuflüsse, was zeigt, dass das Interesse der Großanleger intakt ist. Diese Nachfrage trifft auf ein historisch knappes Angebot. Die Bestände auf zentralen Börsen sind auf rund 2,75 Millionen Coins gesunken, da Anleger ihre Einlagen zunehmend in private Wallets abziehen. Wenn ETFs in diesem Umfeld signifikante Mengen absorbieren, verknappt sich der frei handelbare Bestand weiter.

Aktuell notiert die Kryptowährung wieder oberhalb der psychologisch wichtigen Marke bei 70.544 US-Dollar. Trotz der jüngsten Erholung liegt der Kurs seit Jahresbeginn damit allerdings noch immer rund 20 Prozent im Minus.

Widerstand und Notenbank-Fokus

Auf dem Weg nach oben wartet nun eine entscheidende Hürde. Die Zone zwischen 73.750 und 74.400 US-Dollar erwies sich in den vergangenen zwei Jahren bereits mehrfach als harter Widerstand. Ein Ausbruch über dieses Level könnte weitere Leerverkäufe in Milliardenhöhe auslösen und die Aufwärtsbewegung beschleunigen. Neue fundamentale Impulse für die weitere Richtung folgen bereits in der kommenden Woche: Am 17. und 18. März steht die nächste Zinssitzung der US-Notenbank Federal Reserve an, die den geldpolitischen Rahmen für Risikoassets neu absteckt.

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