Bitdeer Aktie: Turnaround geschafft
Bitdeer meldet mit einem Quartalsgewinn von 70,5 Mio. USD eine deutliche Trendwende. Das Wachstum wird durch Mining-Ausbau und KI-Strategie getrieben, während steigende operative Kosten die Margen belasten.

- Deutlicher Nettogewinn nach vorherigen Verlusten
- Bitcoin-Produktion im Januar massiv gesteigert
- Expansion in KI-Infrastruktur und eigene Chips
- Steigende Energiekosten drücken die Profitabilität
Bitdeer meldet für das vierte Quartal 2025 eine deutliche Rückkehr in die Gewinnzone. Während der Ausbau der Mining-Kapazitäten und die neue KI-Infrastruktur das Wachstum treiben, kämpft das Unternehmen gleichzeitig mit steigenden operativen Kosten. Kann die technologische Neuausrichtung die finanziellen Herausforderungen langfristig kompensieren?
- Q4-Umsatz: 224,8 Millionen US-Dollar.
- Quartalsergebnis: 70,54 Millionen US-Dollar Nettogewinn (Turnaround).
- Produktion: Bitcoin-Ausstoß im Januar 2026 um 430 % gesteigert.
- Hashrate: Anstieg auf über 63 EH/s zu Beginn des Jahres 2026.
Strategischer Fokus auf KI und Chips
Bitdeer hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gesamtumsatz von 620,25 Millionen US-Dollar und einem Nettogewinn von 65,6 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Besonders das Schlussquartal stach hervor: Mit einem Umsatz von 224,8 Millionen US-Dollar gelang der Sprung aus der Verlustzone des Vorjahres. Wesentliche Treiber dieser Entwicklung waren der forcierte Eigenabbau von Bitcoins sowie der Verkauf der hauseigenen SEALMINER-Rigs.
Parallel zum klassischen Mining baut das Unternehmen seine Kapazitäten im Bereich High-Performance-Computing (HPC) und KI-Infrastruktur aus. Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist der geplante 225-Megawatt-Standort in Norwegen. Zudem setzt Bitdeer auf vertikale Integration durch eigene Hardware. Der erfolgreiche „Tape-out“ des ersten eigenen Litecoin-Mining-Chips SEAL-DL1 bereitet den Weg für die Markteinführung, die noch für das erste Quartal 2026 geplant ist.
Margendruck und operative Risiken
Trotz der positiven Umsatzentwicklung offenbarten die jüngsten Zahlen auch operative Hürden. Steigende Energiekosten und Risiken bei der Projektdurchführung führten zu einem erheblichen Cash-Burn und einer Kompression der Margen. Marktbeobachter werten dies als Folge des hohen Kapitalbedarfs für die ambitionierte Expansionsstrategie.
Zusätzlich erschweren Rechtsstreitigkeiten am Standort Ohio den geplanten Ausbau der KI-Kapazitäten. Diese Faktoren spiegeln sich in einem höheren bereinigten Nettoverlust wider, der trotz des nominalen Gewinns das Gesamtbild beeinflusst. Bitdeer steht damit vor der Aufgabe, die Skalierung der Infrastruktur profitabel mit den volatilen Betriebskosten in Einklang zu bringen.
Die nächste planmäßige Veröffentlichung der Quartalsergebnisse ist für den 21. Mai 2026 vorgesehen. Bis dahin wird der Fokus auf dem operativen Fortschritt am Standort Norwegen und der tatsächlichen Auslieferung der neuen Chip-Generation liegen, um die Profitabilität nachhaltig zu stützen.
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