Bitfarms Aktie: Großartige Entwicklung!
Der Bitcoin-Miner Bitfarms vollzieht strategische Wende zu KI-Rechenzentren und meldet Umsatzplus von 156 Prozent. Analysten sehen deutliches Aufwärtspotenzial bei der Aktie.

- Radikale Transformation vom Bitcoin-Miner zu KI-Infrastruktur
- Umsatzwachstum von 156 Prozent im dritten Quartal
- Neues Rechenzentrum könnte Mining-Erträge übertreffen
- Analysten sehen Kursziele bis zu 6 US-Dollar
Der Bitcoin-Miner Bitfarms schockt die Börse – allerdings im positiven Sinne. Die Aktie explodierte am Freitag um über 11 Prozent und durchbrach die psychologisch wichtige Marke von 3 Dollar. Doch dahinter steckt mehr als nur ein kurzfristiger Krypto-Hype: Das Unternehmen vollzieht gerade eine radikale Transformation, die das Geschäftsmodell auf den Kopf stellt. Statt weiter auf das volatile Bitcoin-Mining zu setzen, will Bitfarms künftig mit Künstlicher Intelligenz Geld verdienen. Kann dieser Strategiewechsel die Aktie dauerhaft beflügeln?
Sympatie-Rally nach CleanSpark-Zahlen
Der jüngste Kurssprung kam nicht aus dem Nichts. Als Branchenkollege CleanSpark starke Quartalszahlen vorlegte, zog das die gesamte Mining-Branche mit nach oben. Solche “Sympatie-Rallys” sind typisch für den Sektor: Wenn ein großer Player überzeugt, profitieren oft alle anderen mit. Doch bei Bitfarms kommt ein entscheidender Unterschied hinzu – das Unternehmen hat eigene, handfeste Katalysatoren vorzuweisen, die weit über kurzfristige Markteffekte hinausgehen.
Bitcoin selbst stabilisiert sich derweil im Bereich von 90.000 bis 91.000 Dollar, nachdem die Kryptowährung kürzlich von einem Tief bei 80.000 Dollar zurückgekommen war. Diese Erholung von rund 12 Prozent schafft zwar ein günstiges Umfeld für Mining-Aktien, doch der eigentliche Treiber bei Bitfarms liegt woanders.
Von Bitcoin-Schürfen zu KI-Rechenzentren
Das Management vollzieht einen radikalen Schwenk: Bitfarms wandelt sich vom reinen Bitcoin-Miner zum Infrastruktur-Anbieter für Hochleistungsrechner. Der Clou: Das Unternehmen baut seine bestehende Anlage im US-Bundesstaat Washington zu einem High-Performance-Computing-Zentrum (HPC) um – speziell ausgelegt für KI-Anwendungen.
Die Eckdaten des Umbaus:
* Installation von Nvidia GB300-Servern der neuesten Generation
* Moderne Flüssigkeitskühlung für maximale Leistung
* Mögliche Erträge, die das gesamte bisherige Bitcoin-Mining übertreffen könnten
Genau dieser letzte Punkt ist entscheidend: Das Management deutet an, dass dieses eine HPC-Rechenzentrum allein mehr operativen Gewinn abwerfen könnte als sämtliche Bitcoin-Mining-Aktivitäten zusammen. Eine gewagte These – aber angesichts der deutlich höheren Margen im KI-Geschäft durchaus realistisch.
Quartalszahlen zeigen Wachstum – und Investitionsdruck
Die Zahlen für das dritte Quartal 2025 spiegeln diese Transformation bereits wider. Der Umsatz explodierte um 156 Prozent auf 69 Millionen Dollar im Jahresvergleich. Das bereinigte EBITDA kletterte von mageren 2 Millionen auf 20 Millionen Dollar. Gleichzeitig verfügt Bitfarms über eine beeindruckende Liquidität von mehr als 800 Millionen Dollar – gestärkt durch eine kürzlich platzierte Wandelanleihe über 588 Millionen Dollar.
Allerdings: Unter dem Strich stand ein Verlust von 46 Millionen Dollar. Dieser resultiert hauptsächlich aus Abschreibungen und nicht-zahlungswirksamen Posten im Zuge der strategischen Neuausrichtung. Das Unternehmen investiert massiv in seine Zukunft – mit allen damit verbundenen bilanziellen Belastungen.
Analysten sehen deutliches Aufwärtspotenzial
Die Wall Street honoriert die neue Strategie. Cantor Fitzgerald hob das Kursziel auf 5 Dollar an und bekräftigte die Kaufempfehlung. Alliance Global Partners sieht die Aktie sogar bei 6 Dollar – fast doppelt so hoch wie der aktuelle Kurs. Beide Häuser begründen ihre Einschätzung mit dem enormen Umsatzpotenzial des KI-Geschäfts.
Doch diese Ziele sind an Bedingungen geknüpft: Die erfolgreiche Umstellung des Washington-Standorts muss gelingen, und die operative Disziplin muss gewahrt bleiben. Zudem bleibt die Aktie eng mit dem Bitcoin-Preis verknüpft, auch wenn die Abhängigkeit perspektivisch sinken soll.
Bitcoin als Risikofaktor bleibt
Trotz aller KI-Ambitionen: Bitfarms verdient den Großteil seines Geldes nach wie vor mit Bitcoin-Mining. Die kritische Unterstützungszone für die Kryptowährung liegt zwischen 88.000 und 90.000 Dollar. Ein Abrutschen darunter würde die Profitabilität des Mining-Geschäfts belasten – und damit auch die Aktie unter Druck setzen.
Mining-Aktien reagieren historisch überproportional auf Bitcoin-Bewegungen, sowohl nach oben als auch nach unten. Diese erhöhte Volatilität macht Bitfarms zu einem hochspekulativen Investment, das nur für risikobereite Anleger geeignet ist.
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