Bitfarms Aktie: Tagesaktuelle Einblicke

Bitfarms verkauft Bitcoin-Mining-Anlage in Paraguay und investiert gezielt in nordamerikanische Infrastruktur für künstliche Intelligenz. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kurssprung.

Die Kernpunkte:
  • Verkauf der Mining-Anlage in Paraguay
  • Fokussierung auf KI- und HPC-Rechenzentren
  • Aktienkurs steigt um über sieben Prozent
  • Geplante Verlegung des Firmensitzes in die USA

Die kanadische Bitfarms vollzieht einen radikalen Umbau: Raus aus Lateinamerika, rein in das lukrative Geschäft mit künstlicher Intelligenz und Hochleistungsrechenzentren in Nordamerika. Am Freitag honorierte die Börse diesen Schritt mit einem Kursplus von über 7 Prozent. Doch kann die neue Strategie den erhofften Durchbruch bringen?

Komplettausstieg aus Lateinamerika

Das Unternehmen hat seine 70-Megawatt-Bitcoin-Mining-Anlage in Paso Pé, Paraguay, verkauft. Der Deal bringt zunächst 9 Millionen US-Dollar in bar, insgesamt sind bis zu 30 Millionen Dollar möglich, abhängig von definierten Meilensteinen. Mit diesem Schritt zieht sich Bitfarms vollständig aus Südamerika zurück.

Das freigewordene Kapital fließt gezielt in den Aufbau nordamerikanischer Energieinfrastruktur für KI- und HPC-Anwendungen. CEO Ben Gagnon betont, dass Hochleistungsrechenzentren pro Energieeinheit einen vorhersehbareren Wert schaffen als das schwankungsanfällige Bitcoin-Mining. Die Anlage in Washington soll bereits für KI-Workloads umgerüstet werden.

Vorbereitung auf US-Domizil

Parallel zur operativen Neuausrichtung bereitet sich Bitfarms auf die Verlegung des Unternehmenssitzes in die USA vor. Mitte Januar wurde Edie Hofmeister zur neuen Aufsichtsratsvorsitzenden ernannt – eine Personalentscheidung, die die geplante US-Redomizilierung flankieren soll.

Der Markt reagierte in den vergangenen Tagen wechselhaft auf die Ankündigungen. Während die Aktie am 22. Januar noch über 8 Prozent verlor, kehrte zum Wochenschluss die Zuversicht zurück. Die kurzfristige Volatilität spiegelt die Unsicherheit wider, ob der Strategieschwenk aufgeht.

Ende März 2026 folgen die Zahlen zum vierten Quartal 2025. Dann wird sich zeigen, wie konkret die Pläne für den Infrastrukturausbau sind und welche finanziellen Auswirkungen der Lateinamerika-Ausstieg hat.

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