Bitzero Aktie: 2,6-Milliarden-Vertrag mit OneQode
Bitzero startet mit Kurssprung an der Nasdaq und sichert sich einen 2,6 Milliarden US-Dollar schweren Vorvertrag in Norwegen.

- Kurs steigt auf neues 52-Wochen-Hoch
- Vorvertrag mit Cloud-Anbieter OneQode Networks
- Garantierte Einnahmen von 2,6 Milliarden Dollar
- Ausbau des Rechenzentrums in Finnland geplant
Bitzero feiert einen Meilenstein auf dem US-Parkett. Der Betreiber von KI-Rechenzentren handelt seit heute an der US-Technologiebörse Nasdaq. Begleitet wird der Aufstieg von einem massiven Kurssprung und einem milliardenschweren Vorvertrag in Europa.
Kursexplosion zum Börsenstart
Die Aktie reagiert mit enormer Dynamik auf den Wechsel. Am Dienstag kletterte der Kurs auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 7,85 Euro. Aktuell notiert das Papier bei 6,90 Euro. Das entspricht einem Tagesplus von gut sechs Prozent.
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Auf Monatssicht steht ein Gewinn von fast 63 Prozent auf der Anzeigetafel. Seit dem April-Tief bei 1,71 Euro hat der Wert massiv zugelegt. Kein Wunder. Die Volatilität liegt bei extremen 205 Prozent. Der hohe RSI-Wert belegt einen technisch überkauften Zustand.
Bitzero firmiert an der Nasdaq nun unter dem Kürzel AIBZ. Parallel dazu strich das Management die Papiere vom OTCQB Venture Market. An der kanadischen Börse läuft der Handel unter neuem Ticker weiter.
Milliarden-Vertrag im hohen Norden
Den eigentlichen Treibstoff für die Rally liefert das operative Geschäft. Bitzero hat einen Vorvertrag mit dem Cloud-Anbieter OneQode Networks geschlossen. Dieser sichert sich 110 Megawatt Kapazität im norwegischen Rechenzentrum von Bitzero. Die Anlage nutzt günstige Wasserkraft für rechenintensive KI-Anwendungen.
Ein finaler Vertrag bringt Bitzero garantierte Einnahmen von rund 2,6 Milliarden US-Dollar. Die Laufzeit ist auf 15 Jahre angelegt. Bei voller Auslastung winken jährliche Nettoeinnahmen von 151 Millionen Dollar.
Der Startschuss für die Anlage fällt voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027. Bis dahin müssen beide Parteien noch technische und finanzielle Prüfungen abschließen. Eine Garantie für den endgültigen Vertragsabschluss gibt es nicht.
Expansion und neue Führung
Auch in Finnland baut das Unternehmen seine Infrastruktur aus. Für den Standort Kokemäki liegt nun ein technisches Gutachten vor. Bitzero plant dort eine Erweiterung um bis zu 520 Megawatt. Das Gelände soll zu einem der größten eigenständigen Rechenzentren Europas heranwachsen.
Passend zum Wachstumskurs stellt sich das Unternehmen personell neu auf. Gründer und CEO Mohammed Bakhashwain wechselt auf den Posten des Verwaltungsratschefs. Zwei neue unabhängige Direktoren ergänzen das Gremium. Guido Contesso bringt Finanzexpertise ein. Selena Barrera überwacht künftig die Unternehmensführung.
Die kommenden Monate erfordern nun operative Fortschritte. Der Markt preist den norwegischen Milliarden-Deal bereits teilweise ein. Bitzero muss den Vorvertrag nun in verbindliche Unterschriften umwandeln. Gelingt das, untermauert das Unternehmen seine neue Bewertung an der Nasdaq.
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