Black Hills: Aktionäre billigen NorthWestern-Fusion

Aktionäre beider US-Versorger stimmen für Zusammenschluss. Der neue Konzern Bright Horizon Energy bedient künftig 2,1 Millionen Kunden.

Die Kernpunkte:
  • Aktionäre stimmen Fusion zu
  • Neuer Name: Bright Horizon Energy
  • 2,1 Millionen Kunden in acht Staaten
  • Abschluss für zweites Halbjahr 2026 geplant

Die Aktionäre von Black Hills und NorthWestern Energy haben den Weg für einen Zusammenschluss frei gemacht. Mit dem positiven Votum der Anteilseigner entsteht ein neuer regionaler Riese im US-Versorgermarkt. Unter dem Namen Bright Horizon Energy Corporation bündeln beide Unternehmen künftig ihre Kräfte.

Der künftige Versorger wird rund 2,1 Millionen Kunden in acht US-Bundesstaaten bedienen. Die Transaktion erfolgt als reiner Aktientausch.

NorthWestern-Aktionäre erhalten für jedes ihrer Papiere 0,98 Aktien von Black Hills. Nach der Fusion halten sie etwa 44 Prozent am neuen Konzern.

Der Gesamtwert des fusionierten Unternehmens wird auf rund 15,4 Milliarden US-Dollar geschätzt. Die Verantwortlichen planen, den Zusammenschluss steuerfrei abzuwickeln.

Regulatorische Hürden als nächste Etappe

Bevor die Fusion endgültig vollzogen werden kann, müssen verschiedene Behörden zustimmen. Neben der US-Fernleitungsbehörde FERC sind Genehmigungen in Montana, Nebraska und South Dakota ausstehend. Ein erster regulatorischer Erfolg gelang NorthWestern bereits mit der Bestätigung neuer Abschreibungssätze in Montana.

An der Börse notierte die Aktie von Black Hills zuletzt bei 63,30 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Plus von rund 6,5 Prozent. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von über 80 gilt der Titel technisch jedoch als überkauft.

Das Management rechnet weiterhin mit einem Abschluss der Transaktion in der zweiten Jahreshälfte 2026. Bis dahin bleibt der Fortschritt bei den staatlichen Kommissionen der entscheidende Faktor für den Zeitplan.

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