BlackBerry Aktie: QNX-Rekord beflügelt

BlackBerry übertrifft Erwartungen mit starkem Umsatzwachstum und steigender Profitabilität. Die QNX-Sparte erzielt Rekordergebnisse und treibt die Aktie deutlich nach oben.

Die Kernpunkte:
  • Umsatzwachstum von zehn Prozent im vierten Quartal
  • QNX-Sparte erreicht neuen Umsatzrekordwert
  • Achtmal in Folge positiver GAAP-Gewinn
  • Aktienkurs steigt um über sieben Prozent

BlackBerry hat die Erwartungen der Wall Street im vierten Quartal deutlich übertroffen. Vor allem die Software-Sparte für die Automobilindustrie erweist sich als verlässlicher Wachstumsmotor, während das Unternehmen gleichzeitig seine Profitabilität festigt. Nach Jahren des Umbaus scheint der Konzern nun eine neue Phase der Stabilität erreicht zu haben.

Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf 156 Millionen US-Dollar. Ein wesentlicher Treiber war die QNX-Sparte, die mit 78,7 Millionen US-Dollar einen neuen Rekordwert erzielte. Diese Software kommt inzwischen in über 275 Millionen Fahrzeugen weltweit zum Einsatz. Auch der Bereich für sichere Kommunikation legte zu und steigerte seine Erlöse um acht Prozent auf 72,5 Millionen US-Dollar.

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Effizienzsprung und schwarze Zahlen

Neben dem reinen Umsatzwachstum verbesserte BlackBerry seine operative Effizienz spürbar. Die bereinigte Bruttomarge kletterte um fünf Prozentpunkte auf 78,2 Prozent. Dies schlug sich auch im Nettoergebnis nieder: Zum achten Mal in Folge konnte das Unternehmen einen Gewinn nach GAAP-Standard ausweisen. Das bereinigte EBITDA stieg im Jahresvergleich sogar um 71 Prozent auf 36,1 Millionen US-Dollar.

Anleger quittierten die Zahlen mit Käufen. Die Aktie legte heute um 7,33 Prozent zu und notiert aktuell bei 3,25 Euro. Damit notiert das Papier wieder über seinem 100-Tage-Durchschnitt von 3,20 Euro.

Fokus auf KI und Robotik

Für das kommende Geschäftsjahr 2027 prognostiziert das Management einen Gesamtumsatz zwischen 584 und 611 Millionen US-Dollar. Auch die Erwartungen für das laufende erste Quartal liegen mit bis zu 140 Millionen US-Dollar über den bisherigen Analystenschätzungen.

Zukünftige Investitionen sollen verstärkt in die Bereiche physische künstliche Intelligenz und Robotik fließen. Da die Umstrukturierung des Geschäftsmodells laut Unternehmensführung nun abgeschlossen ist, rücken auch strategische Zukäufe wieder in den Fokus, um das Portfolio langfristig zu erweitern.

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