BlackRock: 27 Prozent Umsatzwachstum im Q1

Trotz starkem Umsatzplus und Rekordgewinn reduzieren Großinvestoren ihre BlackRock-Anteile. Analysten sehen Kurspotenzial.

Die Kernpunkte:
  • Umsatzsprung um 27 Prozent
  • BLI Bank reduziert Anteil deutlich
  • BlackRock baut Greencore-Beteiligung aus
  • Bitcoin-ETF verwaltet 61 Milliarden Dollar

BlackRock wächst rasant, aber unter den Großinvestoren herrscht Uneinigkeit. Während der Umsatz im ersten Quartal um 27 Prozent nach oben schoss, ziehen sich erste Adressen diskret zurück. Die BLI Banque de Luxembourg Investments reduzierte ihren Anteil zuletzt um ein Viertel.

Der luxemburgische Vermögensverwalter verkaufte 1.100 Aktien und hält nun noch 3.300 Papiere. Andere Schwergewichte wie der norwegische Staatsfonds oder Vanguard justieren ihre Positionen ebenfalls. Parallel dazu baute Capital International Investors sein Engagement im iShares Core Dividend Growth ETF um 37 Prozent aus.

Strategische Verschiebungen im Portfolio

BlackRock selbst verändert seine Beteiligungen. Beim britischen Lebensmittelproduzenten Greencore stieg der Anteil auf 5,02 Prozent. Im Gegenzug verringerte der Konzern sein Engagement beim finnischen Pharmaunternehmen Orion Corporation. Die Beteiligung sank dort zuletzt unter die meldepflichtige Schwelle von fünf Prozent.

Operativ läuft es für den Weltmarktführer rund. Der Gewinn je Aktie kletterte im ersten Quartal auf 12,53 US-Dollar bei einem Umsatz von 6,70 Milliarden US-Dollar.

Ein wesentlicher Treiber bleibt das Kryptogeschäft. Der Bitcoin-ETF IBIT verwaltete Ende März ein Vermögen von rund 61 Milliarden US-Dollar.

Dividende und Kursziele

Aktionäre können sich auf den 23. Juni 2026 freuen. An diesem Tag schüttet BlackRock eine Dividende von 5,73 US-Dollar je Aktie aus. Analysten trauen dem Papier im Konsens einen Sprung auf 1.264,61 US-Dollar zu.

Aktuell notiert das Papier bei 1.005,82 US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 1,40 Prozent gegenüber dem Vortag.

Trotz der Wachstumszahlen notiert die Aktie rund 16 Prozent unter ihrem Rekordhoch vom Oktober 2025. Die nächsten Impulse dürften von der Entwicklung der verwalteten Vermögen im zweiten Quartal ausgehen.

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