BlackRock TCP Capital Aktie: Schwere Vorwürfe

BlackRock TCP Capital Corp. wird von Investoren verklagt, da der Nettoinventarwert durch fehlerhafte Bewertungen überhöht gewesen sein soll. Dies führte zu einem massiven Wertverlust.

Die Kernpunkte:
  • Nettoinventarwert brach um etwa 19% ein
  • Aktienkurs stürzte nach Bekanntgabe ab
  • Kläger werfen intransparente Bewertungen vor
  • Frist für Hauptkläger endet im April 2026

BlackRock TCP Capital Corp. sieht sich mit einer Sammelklage konfrontiert. Investoren werfen dem Unternehmen vor, den Nettoinventarwert (NAV) durch fehlerhafte Bewertungen künstlich aufgebläht zu haben. Ein drastischer Korrekturbedarf bei den Vermögenswerten löste Ende Januar bereits einen zweistelligen Kurssturz aus.

Die wichtigsten Fakten zur aktuellen Lage:

  • NAV-Einbruch: Der Nettoinventarwert pro Aktie fiel laut Schätzungen vom 23. Januar 2026 auf 7,05 bis 7,09 USD – ein Rückgang von etwa 19 % gegenüber dem Vorquartal.
  • Kursreaktion: Die Aktie verlor nach Bekanntgabe der Daten rund 13 % an Wert und schloss bei 5,10 USD.
  • Klagezeitraum: Betroffen sind Anleger, die zwischen dem 6. November 2024 und dem 23. Januar 2026 Wertpapiere erworben haben.
  • Frist: Aktionäre können bis zum 6. April 2026 einen Antrag als Hauptkläger stellen.

Intransparenz bei der Portfolio-Bewertung

Im Zentrum der rechtlichen Auseinandersetzung steht die Frage, wie das Unternehmen seine Investitionen bewertet hat. Die Kläger behaupten, dass BlackRock TCP Capital Portfolio-Positionen nicht zeitnah und sachgerecht angepasst habe. Insbesondere Bemühungen zur Restrukturierung problematischer Kredite seien weniger effektiv gewesen als öffentlich dargestellt.

In der Folge seien nicht realisierte Verluste systematisch unterschätzt worden. Dies führte dazu, dass der ausgewiesene Nettoinventarwert, eine zentrale Kennzahl für Business Development Companies (BDCs), die tatsächliche wirtschaftliche Lage nicht korrekt widerspiegelte. Wie konnte es zu einer so massiven Abweichung der Bewertungen innerhalb nur eines Quartals kommen? Das Unternehmen führte den Rückgang primär auf „emittentenspezifische Entwicklungen“ zurück, blieb jedoch Details zu den betroffenen Positionen schuldig.

Folgen der Fusion im Fokus

Die Vorwürfe treffen das Unternehmen in einer Phase der Konsolidierung. Erst im März 2024 wurde die Fusion zwischen der BlackRock Capital Investment Corporation und der BlackRock TCP Capital Corp. abgeschlossen. Ziel war es, durch die größere Skalierung die Betriebskosten zu senken und den Kapitalzugang zu verbessern.

Für Anleger im Bereich der Private-Credit-Investitionen sind die Transparenz und die Qualität des zugrunde liegenden Portfolios entscheidend. Da BDCs einen Großteil ihrer Erträge aus den Zinszahlungen und der Wertentwicklung ihrer Beteiligungen generieren, wiegen Zweifel an der Bewertungsmethodik schwer.

Der Fokus richtet sich nun auf das gerichtliche Verfahren und die kommenden Quartalsberichte. Diese müssen zeigen, ob die vorgenommenen Abschreibungen die Risiken im Portfolio nun vollständig abbilden oder ob weitere Korrekturen bei den Problemkrediten notwendig sind. Das Erreichen der Frist für die Benennung des Hauptklägers am 6. April 2026 markiert den nächsten prozessualen Meilenstein.

BlackRock Capital Investment-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BlackRock Capital Investment-Analyse vom 8. Februar liefert die Antwort:

Die neusten BlackRock Capital Investment-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BlackRock Capital Investment-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 8. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BlackRock Capital Investment: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...