Blackrock TCP Capital: Transparenz-Krise
Eine Sammelklage wirft Blackrock TCP Capital mangelnde Transparenz bei Portfolio-Bewertungen vor. Der Aktienkurs fiel auf ein 52-Wochen-Tief, Analysten reagieren mit Skepsis.

- Sammelklage zu späten Wertberichtigungen
- Nettoinventarwert je Aktie deutlich gesunken
- Aktienkurs verliert seit Jahresbeginn 34 Prozent
- Analysten sehen Aktie unterdurchschnittlich
Die rechtlichen Probleme bei Blackrock TCP Capital reißen nicht ab. Eine Sammelklage belastet das Unternehmen schwer und stellt die Genauigkeit der Finanzberichte infrage. Im Kern geht es um den Vorwurf, dass Wertberichtigungen im Portfolio zu spät und unvollständig kommuniziert wurden.
Zweifel an der Portfolio-Bewertung
Die Kläger werfen der Investmentgesellschaft vor, die Transparenz bei der Bewertung ihrer Beteiligungen vernachlässigt zu haben. Besonders kritisch wird der Anstieg von Krediten gesehen, die den Status „non-accrual“ erreichten – also Verpflichtungen, bei denen Zinszahlungen der Schuldner ausbleiben. Diese Entwicklung fiel zeitlich mit einem spürbaren Rückgang des Nettoinventarwerts (NAV) zusammen. Im vierten Quartal 2025 sank dieser Wert je Aktie auf eine Spanne zwischen 7,05 und 7,09 US-Dollar.
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Analysten senken den Daumen
Die Unsicherheit über die Bilanzierung spiegelt sich deutlich im Aktienkurs wider. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits rund 34 Prozent an Wert verloren und markierte erst kürzlich bei 3,06 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Analysten reagieren skeptisch auf die anhaltenden Vorwürfe. Besonders die Einschätzung von Keefe, Bruyette & Woods belastete zuletzt die Stimmung:
- Rating: Underperform
- Kursziel: 3,50 US-Dollar
- Veröffentlichungsdatum: März 2026
Ein branchenweites Problem
Blackrock TCP Capital steht mit diesen Schwierigkeiten nicht allein da. Das Segment der Business Development Companies (BDCs) sieht sich derzeit einer verstärkten Aufsicht durch Regulierungsbehörden und Investoren gegenüber. Auch Wettbewerber wie Hercules Capital sehen sich mit ähnlichen Vorwürfen bezüglich ihrer Bewertungspraktiken konfrontiert. Der Fokus liegt nun auf der Aufarbeitung der internen Prozesse und der Stabilisierung des Nettoinventarwerts in den kommenden Berichtsperioden.
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