Block Aktie: 3-Nanometer-Chip für Bitcoin-Mining

Block-Aktie schließt Woche schwächer, bleibt aber im Aufwärtstrend. Bitcoin-Fokus und institutionelles Interesse stützen die langfristige Perspektive.

Die Kernpunkte:
  • Wöchentlicher Kursrückgang von 4,73 Prozent
  • Bitcoin-Mining-Chip und Faucet geplant
  • Institutionelle Investoren halten Positionen
  • Aktie über gleitenden Durchschnitten notiert

Block hat die Handelswoche schwächer beendet. Die Aktie schloss am Freitag bei 60,40 Euro und verlor auf Wochensicht 4,73 Prozent. Nach mehreren Nachrichten rund um Bitcoin-Infrastruktur und neue institutionelle Meldungen setzte damit eine Phase der Konsolidierung ein.

Der Rückgang ist kein Bruch des größeren Trends. Seit Jahresbeginn liegt das Papier noch 8,63 Prozent im Plus, über zwölf Monate sogar 18,48 Prozent. Zugleich notiert die Aktie mit rund 13,66 Prozent Abstand unter dem 52-Wochen-Hoch. Das spricht für ein Umfeld, in dem gute Nachrichten schnell in Gewinnmitnahmen übergehen.

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Bitcoin bleibt der zentrale Hebel

Im Mittelpunkt steht weiter Blocks Vorstoß in das Bitcoin-Ökosystem. Über die Tochter Proto treibt das Unternehmen Hardware-Projekte voran. Dazu gehört die geplante Rückkehr eines „Bitcoin faucet“, also einer Plattform zur Verteilung kleiner Kryptowährungsbeträge. Ziel ist mehr Beteiligung am Netzwerk und mehr Bildung rund um Bitcoin.

Parallel dazu arbeitet Block an einem 3-Nanometer-Chip für das Bitcoin-Mining. Damit will der Konzern die Hardware-Lieferkette breiter aufstellen. Auch die Integration mit Square spielt weiter eine Rolle. Lightning-Zahlungen sollen dort bis 2026 skalieren.

Diese Linie passt zu Jack Dorseys Strategie. Bitcoin soll für den Alltag nutzbar werden, nicht nur als Wertaufbewahrung dienen. Genau darauf setzt der Markt derzeit seine Fantasie. Soweit so gut.

Institutionelle Investoren bleiben dabei

Neue 13F-Meldungen zeigen, dass große Anleger ihre Positionen nicht aufgegeben haben. Per 14. Mai hielten 1.011 institutionelle Investoren zusammen rund 498,9 Millionen Aktien. Im jüngsten Meldezyklus stieg der Long-only-Bestand netto um etwa 31,25 Millionen Aktien.

Zu den größten Positionen zählen Vanguard, T. Rowe Price, BlackRock und State Street. Das signalisiert keine Euphorie, aber klare Ausdauer. Trotz des schwächeren Wochenverlaufs bleibt Block für viele große Häuser ein langfristiges Fintech-Thema.

Kurs hält sich über den gleitenden Durchschnitten

Technisch wirkt die Lage derzeit eher geordnet als angeschlagen. Die Aktie liegt über dem 50-Tage-Durchschnitt von 56,39 Euro und auch über dem 200-Tage-Durchschnitt von 57,68 Euro. Der RSI von 48,9 zeigt weder Überhitzung noch deutliche Schwäche.

Analysten bleiben im Schnitt bei einer „Strong Buy“-Einschätzung. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 86,41 Dollar. Für den Markt bleibt damit der Spagat zwischen kurzfristiger Ruhe und langfristiger Bitcoin-Story entscheidend.

Am Markt richtet sich der Blick nun auf die zweite Jahreshälfte. Dann soll der breitere Rollout nativer Bitcoin-Zahlungen für Square-Händler an Fahrt gewinnen. Gelingt das, dürfte Block die operative Marge stützen und die jüngste Konsolidierung schneller hinter sich lassen.

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