Bloom Energy: 2,8 Gigawatt für Oracles AI-Zentren
Ein massiv erweiterter Vertrag mit Oracle beschert Bloom Energy einen Kurssprung. Analysten heben die Kursziele an, während Insider Gewinne mitnehmen.

- Milliarden-Deal mit Oracle
- Aktienkurs auf Rekordniveau
- Analysten erhöhen Kursziele
- Insider verkaufen Anteile
Künstliche Intelligenz frisst Strom. Tech-Giganten suchen händeringend nach verlässlichen Energiequellen für ihre neuen Rechenzentren. Bloom Energy liefert genau das. Ein massiv erweiterter Vertrag mit Oracle treibt die Aktie des Brennstoffzellen-Herstellers aktuell auf neue Rekordhöhen.
Brennstoffzellen für den KI-Boom
Oracle plant eine gigantische KI-Offensive. Der Softwarekonzern will im laufenden Jahr rund 50 Milliarden US-Dollar in neue Infrastruktur investieren. Dafür sichert sich das Unternehmen bis zu 2,8 Gigawatt an Brennstoffzellen-Kapazität von Bloom Energy. Etwa 1,2 Gigawatt davon sind bereits vertraglich fixiert.
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Bloom Energy bewies zuletzt enormes Tempo. Das Unternehmen lieferte Oracle ein funktionsfähiges System innerhalb von nur 55 Tagen. Die Folge: Die Börse honoriert diese Skalierbarkeit. Seit Jahresbeginn schoss der Aktienkurs um über 180 Prozent nach oben. Am Freitag schloss das Papier bei 236,77 US-Dollar.
Wall Street reagiert mit Upgrades
Die Validierung der Technologie für riesige Datenzentren ruft die Analysten auf den Plan. Mehrere Investmentbanken haben ihre Bewertungen innerhalb von 48 Stunden deutlich nach oben geschraubt:
- UBS: Kursziel steigt von 170 auf 251 US-Dollar (Kaufempfehlung).
- Baird: Ziel klettert von 172 auf 242 US-Dollar („Outperform“).
- Citigroup: Anhebung von 162 auf 229 US-Dollar (Neutral).
- Jefferies: Hochstufung auf „Halten“ mit einem Ziel von 187 US-Dollar.
Volle Auftragsbücher und Insider-Verkäufe
Finanziell steht der Konzern auf einem soliden Fundament. Der Auftragsbestand wuchs massiv auf rund 20 Milliarden US-Dollar. Davon entfallen sechs Milliarden auf Produkte und der Rest auf langfristige Serviceverträge. Für das laufende Jahr peilt das Management einen Umsatz von bis zu 3,3 Milliarden US-Dollar an.
Ein Warnsignal gibt es dennoch. Insider trennten sich zuletzt von Aktien im Wert von fast 79 Millionen US-Dollar. Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Rallye sind allerdings nicht ungewöhnlich. Schließlich notiert die Aktie aktuell fast 60 Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt.
Am kommenden Dienstag, den 28. April, legt Bloom Energy die Zahlen für das erste Quartal vor. Investoren werden dann genau hinsehen. Der Fokus liegt auf den Margen. Das Unternehmen muss beweisen, dass es die KI-Projekte nicht nur schnell, sondern auch hochprofitabel abwickeln kann.
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