Bloom Energy Aktie: Barclays bremst Euphorie

Die Aktie von Bloom Energy verliert nach einer Warnung von Barclays an Schwung. Die Bank sieht das Wachstumspotenzial durch KI-Rechenzentren bereits eingepreist. Der Fokus liegt nun auf den Quartalszahlen am 5. Februar.

Die Kernpunkte:
  • Barclays stuft Aktie mit 'Equal Weight' ein
  • Bewertung enthält bereits optimistisches Wachstumsszenario
  • Quartalszahlen am 5. Februar entscheidend für Kurs
  • Details zum Großauftrag mit AEP werden erwartet

Nach einer beeindruckenden Rallye traten Anleger bei Bloom Energy vor dem Wochenende auf die Bremse. Trotz der enormen Fantasie rund um KI und die Energieversorgung von Rechenzentren warnt nun eine Großbank vor der sportlichen Bewertung. Kurz vor den Quartalszahlen wächst die Sorge: Wurden hier womöglich zu viele Vorschusslorbeeren verteilt?

Bewertung bereits am Limit?

Verantwortlich für die leichte Katerstimmung ist unter anderem eine neue Einschätzung von Barclays. Die Analysten starteten ihre Bewertung der Aktie am 28. Januar mit einem „Equal Weight“-Rating und einem Kursziel von 153 US-Dollar – kaum höher als das aktuelle Kursniveau.

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Zwar erkennen die Experten das Potenzial der Festoxid-Brennstoffzellen-Technologie (SOFC) an, die besonders durch den Energiehunger von KI-Rechenzentren an Bedeutung gewinnt. Allerdings mahnt die Bank zur Vorsicht: Die aktuelle Marktkapitalisierung preise bereits ein Liefervolumen von rund 5 Gigawatt bis zum Ende des Jahrzehnts ein. Das optimistische Wachstumsszenario sei damit schon weitgehend im Kurs enthalten, was das weitere Aufwärtspotenzial limitiert.

Diese nüchterne Betrachtung sorgte für Gewinnmitnahmen. Zum Wochenausklang notierte das Papier bei 147,57 US-Dollar und hat sich damit rund 10 Prozent von seinem kürzlich markierten 52-Wochen-Hoch entfernt.

Blick auf den 5. Februar

Der Fokus der Marktteilnehmer verschiebt sich nun vollständig auf den 5. Februar 2026. An diesem Tag wird Bloom Energy seine Ergebnisse für das vierte Quartal vorlegen. Im Mittelpunkt steht dabei weniger der Rückblick als vielmehr die konkrete Ausgestaltung des jüngsten Großauftrags.

Der Deal mit American Electric Power (AEP), der am 8. Januar angekündigt wurde und ein Volumen von bis zu 900 Megawatt umfasst, war der Treibstoff für den jüngsten Kursanstieg. Investoren erwarten nun Beweise, dass dieser potenziell 2,65 Milliarden Dollar schwere Vertrag auch effizient umgesetzt werden kann.

Am kommenden Donnerstag werden für institutionelle Anleger vor allem konkrete Details entscheidend sein: Bestätigte Zeitpläne für die AEP-Lieferungen, eine aktualisierte Umsatzprognose für 2025 und 2026 sowie sichtbare Fortschritte bei den Margen. Nur wenn Bloom Energy in diesen Punkten überzeugen kann, dürfte sich das hohe Bewertungsniveau nachhaltig rechtfertigen lassen.

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