Bloom Energy Aktie: Oppenheimer-Analyst mahnt beim Cashflow
Starkes Umsatzwachstum im dritten Quartal trifft auf Mittelabfluss; Citigroup hebt ihr Kursziel leicht an.

- Quartalsumsatz wächst um 138,1 Prozent
- Negativer freier Cashflow von 180,6 Millionen Dollar
- Umsatzausblick für 2026 angehoben
- Citigroup erhöht Kursziel auf 284 Dollar
Ein negativer freier Cashflow von 180,6 Millionen $ belastete Bloom Energy nach den Quartalszahlen, wie Medienberichte vom 23. Oktober erläuterten. Der Bedarf an Betriebskapital und Investitionen überschattete demnach den Rekordumsatz und die angehobene Jahresprognose. Gestern verlor die Aktie 4,2%.
Produktionsausbau bindet Kapital
Die Berichte führten den damaligen Verkaufsdruck auf unternehmensspezifische Faktoren zurück: FuelCell Energy und Plug Power hielten sich weitgehend stabil. Im Mittelpunkt standen Sorgen über den Geldverbrauch beim geplanten Ausbau der Brennstoffzellenproduktion sowie über die Margen während des Produktionshochlaufs.
Oppenheimer-Analyst Colin Rusch warnte am 23. Oktober, der kurzfristige Druck auf die Aktie könnte anhalten, bis sich die Zahlungszyklen bei Kundeninstallationen bestätigten. Er verwies auf einen negativen operativen Cashflow von 27,1 Millionen $ und einen höheren Betriebskapitalbedarf.
Dem standen kräftige Geschäftszuwächse gegenüber. Bloom Energy meldete am 22. Oktober für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 1.235,8 Millionen $. Das entsprach einem Wachstum von 138,1% gegenüber dem Vorjahr. Der verwässerte Gewinn je Aktie auf bereinigter Basis betrug 0,94 $.
Höhere Prognose und gemischte Analystensignale
Zugleich erhöhte Bloom Energy die Umsatzprognose für 2026 auf 4,4 bis 4,6 Milliarden $. Beim bereinigten Gewinn je Aktie stellte das Unternehmen 3,10 bis 3,40 $ in Aussicht.
Die jüngeren Analystenaktionen fielen nicht einheitlich aus. Citigroup bestätigte am Montag die neutrale Einstufung und hob das Kursziel von 281 $ auf 284 $ an.
Vor gut einer Woche hatten andere Analysten ihre Kursziele nach den Quartalszahlen hingegen gesenkt. Eine der damaligen Begründungen war die gesunkene Bewertung des Sektors; die jeweiligen Einstufungen blieben unverändert.
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