B&M Aktie: Analysten bestätigen Moderate Buy

B&M kämpft im britischen Preiswettbewerb um Margen. Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch, während der Konkurrenzdruck steigt.

Die Kernpunkte:
  • Analysten votieren mehrheitlich mit „Moderate Buy“
  • Preiskampf belastet operative Margen
  • Kunden wechseln verstärkt zu Billigmarken
  • Jahreszahlen werden für Juni erwartet

Britische Haushalte sparen. Davon profitieren Discounter wie B&M meist direkt. Die aktuelle Lage im britischen Einzelhandel zeigt jedoch ein geteiltes Bild. Während die Nachfrage nach günstigen Waren steigt, nimmt der Konkurrenzdruck massiv zu.

Experten setzen auf moderates Kaufvotum

Analysten bewerten die Lage des Unternehmens derzeit mehrheitlich konstruktiv. Der Konsens der Expertenempfehlungen festigt sich bei einem „Moderate Buy“. Einige Finanzhäuser passten ihre Kursziele zuletzt nach oben an. Sie begründen dies mit der starken Marktposition im Bereich der Billigwaren.

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Die Schätzungen für die kommenden zwölf Monate bleiben dennoch schwankungsanfällig. Das liegt vor allem an der komplexen Dynamik im britischen Sektor für „Variety Goods“. Hier muss sich B&M gegen aggressive Rabattaktionen der Konkurrenz behaupten.

Preisdruck belastet die operativen Margen

Der britische Einzelhandelsverband BRC meldete zuletzt eine Verlangsamung der Preissteigerungen. Im April lockten viele Geschäfte mit deutlichen Nachlässen. Sie wollten so die Konsumbereitschaft der Haushalte ankurbeln. Für B&M ist dieser Trend ein zweischneidiges Schwert.

Einerseits nutzen Kunden verstärkt das „Everyday Low Price“-Modell des Discounters. Fachleute sprechen hier vom „Trading Down“. Kunden wechseln von teuren Marken zu günstigen Alternativen. Andererseits zwingt der allgemeine Preiswettbewerb das Unternehmen zu eigenen Investitionen. Das belastet die operativen Margen.

Fokus auf die Bilanz im Juni

Das offizielle Geschäftsjahr endete bereits im März. In den vergangenen Monaten passte das Management die Prognosen für das bereinigte EBITDA leicht an. Das Unternehmen investierte gezielt in die eigene Preiswettbewerbsfähigkeit. Parallel dazu fanden umfangreiche Bestandsbereinigungen statt.

In der neuen Handelswoche rückt die operative Umsetzung in den Mittelpunkt. Die Aktie beendete den Freitagshandel bei rund 167,40 GBX. Anleger konzentrieren sich nun auf folgende Kernfaktoren:

  • Wachstum auf vergleichbarer Fläche
  • Ausbau des Filialnetzes
  • Stabilisierung der Gewinnmargen

Besonders die steigenden Lohnkosten fordern das Management heraus. Effizienzprogramme sollen diesen Kostendruck nun auffangen. Konkrete Zahlen zum abgelaufenen Jahr veröffentlicht B&M voraussichtlich erst im Juni. Bis dahin bestimmen vor allem Daten zum allgemeinen Konsumverhalten den Kursverlauf.

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