BMW Aktie: 37 Prozent Minus trotz Milliarden-Investition

BMW investiert 1,7 Milliarden US-Dollar in humanoide Roboter und Batteriewerk, während die Aktie nahe ihrem Jahrestief notiert.

Die Kernpunkte:
  • Rieseninvestition in US-Standort Spartanburg
  • Humanoide Roboter für Materialtransport
  • Aktie verliert seit Januar fast 37 Prozent
  • Sechs vollelektrische Modelle bis 2030 geplant

Humanoide Roboter schleppen künftig Bauteile durch die Werkshallen. BMW bringt die Automatisierung in seinem wichtigsten US-Standort Spartanburg auf ein neues Level. Der Autobauer investiert massiv in die Zukunft. An der Börse herrscht derweil Katerstimmung. Die Aktie handelt nahe dem jüngsten Jahrestief.

Milliarden für die Effizienz

Im Werk in South Carolina übernehmen künftig „Figure 03“-Roboter den Transport von Material. Das Management will damit die Abläufe vor dem Start neuer Modellreihen deutlich verbessern. Dafür nimmt der Konzern viel Geld in die Hand. BMW investiert 1,7 Milliarden US-Dollar in den amerikanischen Bundesstaat.

Eine Milliarde US-Dollar fließt direkt in das Werk Spartanburg. Der Rest des Budgets finanziert ein neues Batteriewerk im benachbarten Woodruff. Der US-Markt bleibt die zentrale Säule der globalen Strategie. Die USA sind der zweitgrößte Absatzmarkt der Münchener.

Tiefer Fall im Chart

Trotz der ehrgeizigen Pläne meiden Anleger das Papier. Seit Januar verlor die Aktie fast 37 Prozent an Wert. Ende Juni fiel der Kurs bei 57,06 Euro auf ein neues Jahrestief. Davon erholte sich der Titel zuletzt leicht. Am Freitag schloss die Aktie bei 60,66 Euro.

Der Blick auf den Chart bleibt düster. Der Kurs notiert deutlich unter der kurzfristigen 50-Tage-Linie. Auch der Abstand zum langfristigen 200-Tage-Durchschnitt misst 26 Prozent. Der RSI-Indikator signalisiert aktuell einen fast überverkauften Markt.

Härtetest im Jahr 2026

Bis zum Ende des Jahrzehnts plant BMW in Spartanburg mindestens sechs vollelektrische Modelle. Der nächste große Testlauf folgt Ende 2026. Dann baut der Konzern den neuen iX5.

Analysten werten künftig vor allem den Cashflow aus. Hohe Ausgaben belasten die Kasse. Die teure Automatisierung muss sich daher rasch in steigenden Margen auszahlen.

Anzeige

BMW-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BMW-Analyse vom 6. Juli liefert die Antwort:

Die neusten BMW-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BMW-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 6. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BMW: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu BMW