BMW Aktie: Gewinn fällt 23,1 Prozent auf 1,67 Milliarden
BMW verzeichnet deutliche Umsatz- und Gewinnrückgänge im ersten Quartal, belastet durch schwache Nachfrage in China und Zollauswirkungen.

- Umsatz sinkt um 8,1 Prozent
- Nettoergebnis bricht um 23 Prozent ein
- China-Auslieferungen gehen zurück
- Neue Zündtechnik für Sportmodelle
BMW kämpft zum Jahresauftakt mit Gegenwind aus Fernost. Sinkende Nachfrage in China und Belastungen durch Zölle drücken die Bilanz deutlich nach unten. Der Konzernumsatz sank im ersten Quartal um 8,1 Prozent auf rund 31 Milliarden Euro.
Beim Nettoergebnis verzeichnete BMW sogar ein Minus von 23,1 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro. An der Börse spiegelt sich die Skepsis wider: Die Aktie verlor seit Jahresbeginn 14,74 Prozent an Wert.
Zuletzt notierte das Papier bei 81,78 Euro.
Schwäche in China, Lichtblick in Europa
Besonders der chinesische Markt bereitet Sorgen. Die Auslieferungen in der Region gingen um vier Prozent zurück. Schwache Verbraucherstimmung und harter Wettbewerb belasten dort das Geschäft.
Indes wächst das Europa-Geschäft stabil. Hier legte der Absatz um 3,1 Prozent zu.
Der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge liegt weltweit bei 15,5 Prozent. In Europa ist die Akzeptanz deutlich höher. Dort fährt bereits jeder vierte ausgelieferte BMW rein elektrisch.
Parallel dazu erreichte das Werk Dingolfing einen Meilenstein. Dort lief vor kurzem das zweimillionste Elektroauto vom Band.
Neue Zündtechnik für Sportmodelle
Um die Euro-7-Norm zu erfüllen, setzt BMW auf technische Innovationen. Die neue „M Ignite“-Vorkammerzündung soll Emissionen bei Sechszylinder-Motoren senken.
Die Produktion dieser Modelle startet im Juli 2026 mit dem M3 und M4. Der kompakte M2 folgt im August.
Der Vorstand hält an seinen Zielen fest. Er rechnet weiterhin mit einer EBIT-Marge zwischen vier und sechs Prozent im Autosegment. Speziell für China entwickelte Modelle wie der i3 und iX3 sollen im weiteren Jahresverlauf die Verkäufe beleben.
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