BMW Aktie: iX3 treibt Neue Klasse

BMW verzeichnet Absatzplus in Europa und den USA, während die Aktie nahe ihrem Jahrestief notiert. Die neue Elektro-Baureihe treibt die Bestellungen an.

Die Kernpunkte:
  • Wachstum in Europa und USA
  • China-Schwäche belastet Gesamtabsatz
  • Neue Elektro-Klasse zieht Bestellungen
  • Aktie nahe 52-Wochen-Tief

BMW verkauft in Europa und den USA spürbar mehr Autos. An der Börse hilft das bisher kaum. Die Aktie notiert nahe ihrem Jahrestief, während ausgerechnet die Kernmärkte wachsen.

Europa und USA fangen China-Schwäche auf

Im ersten Halbjahr 2026 sank der weltweite BMW-Absatz um 4,2 Prozent. In Europa legten die Verkäufe dagegen um 5,4 Prozent zu, in den USA um 3,9 Prozent.

Der Rückgang kommt vor allem aus China und der übrigen Asien-Pazifik-Region. Dort brachen die Verkäufe deutlich ein. Die Zuwächse in Europa und den USA konnten das nur teilweise auffangen.

„Neue Klasse“ treibt die Bestellungen

Der BMW iX3 eröffnet die neue Fahrzeuggeneration namens „Neue Klasse“. Erste Fahrberichte loben Leistung, Bedienung und die neuen Assistenzsysteme des vollelektrischen SUV.

Das Modell zieht bereits Bestellungen an. Im ersten Quartal stiegen die Auftragseingänge in Europa merklich. Mehr als jeder zweite bestellte BMW X3 ist inzwischen vollelektrisch.

Aktie nahe Jahrestief, RSI signalisiert Überverkauft

Die BMW-Aktie schloss am Freitag bei 58,28 Euro, ein Minus von 0,17 Prozent. Seit Jahresbeginn hat das Papier 39,24 Prozent verloren.

Nur 2,14 Prozent trennen den Kurs vom 52-Wochen-Tief bei 57,06 Euro vom 30. Juni 2026. Der Rekordstand aus dem Dezember 2025 liegt dagegen in weiter Ferne.

Charttechnisch gilt der Titel bereits als überverkauft. Der RSI auf 14-Tage-Basis notiert bei 31,1 Punkten. Der Kurs liegt zudem deutlich unter seinem 50-Tage-Schnitt von 69,12 Euro und dem 200-Tage-Schnitt von 82,03 Euro.

Am 30. Juli 2026 legt BMW seinen Halbjahresbericht vor. Der Bericht zeigt, ob sich die Stärke in Europa und den USA auch in den Konzernzahlen niederschlägt.

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