BMW Aktie: M350 xDrive mit 443 PS
BMW bereitet neue 3er-Varianten und den elektrischen i3 Sedan vor, während Deutsche-Bank-Analysten ihre Kaufempfehlung bestätigen.

- M350 xDrive mit 443 PS
- i3 Sedan startet im Herbst
- Neue Batterieproduktion in Regensburg
- Deutsche Bank bestätigt Kaufempfehlung
Der Münchener Automobilkonzern BMW konkretisiert seine Planungen für die kommenden Monate und setzt dabei verstärkt auf technische Neuerungen sowie die Elektrifizierung des Kernsegments.
Im Fokus steht dabei die Erweiterung der 3er-Reihe durch den M350 xDrive, für den nun weitere Leistungsdaten bekannt wurden. Das neue Modell leistet 326 kW (443 PS) und stellt ein maximales Drehmoment von 580 Newtonmetern bereit. An der Börse verzeichnete die Aktie am heutigen Montag ein leichtes Plus von 0,7 Prozent auf 63,34 Euro.
Neue Antriebsvarianten und Marktstarts
Für den M350 xDrive, der mit einem 3,0-Liter-Reihensechszylinder sowie 48-Volt-Mildhybridtechnik ausgestattet ist, wird der Marktstart für Ende September erwartet. Erste Auslieferungen in Europa dürften gegen Jahresende oder zu Beginn des Jahres 2027 erfolgen. Medienberichten zufolge prüft BMW Deutschland zudem die Einführung einer heckgetriebenen Variante des M350, wobei detaillierte Informationen hierzu bis zum Monatsende folgen sollen.
Parallel dazu bereitet der Konzern die Markteinführung des vollelektrischen i3 Sedan vor. Nachdem das Fahrzeug in der vergangenen Woche in der Münchener BMW Welt gezeigt wurde, sind erste Kundenauslieferungen in Europa für den Herbst 2026 geplant.
Die Serienfertigung des Modells läuft bereits im Stammwerk München. Diese Schritte sind Teil einer breiter angelegten Strategie, die für das kommende Jahr weitere Neuvorstellungen wie eine neue 3er-Generation und einen überarbeiteten iX1 vorsieht.
Technologische Weichenstellungen in der Produktion
Um die künftigen Modelle der sogenannten Neuen Klasse vorzubereiten, investiert BMW in neue Fertigungsverfahren und Softwarelösungen. Im Werk Regensburg wurde ein Prozess implementiert, der die Batterie und die Karosserie der Fahrzeuge künftig fest miteinander verbindet.
Zudem erweitert der Konzern sein europäisches Datenerfassungsprogramm. Fahrzeuge der Neuen Klasse können künftig bei definierten Ereignissen bis zu 120 Sekunden an Video- und Sensordaten aufzeichnen, um die Entwicklung von Assistenzsystemen und das teilautomatisierte Fahren voranzutreiben.
Analysten bestätigen positive Einschätzung
Trotz der technologischen Fortschritte bleibt die Situation am Kapitalmarkt für die Münchener herausfordernd. Seit Jahresbeginn verbucht das Papier einen deutlichen Kursrückgang von 32 Prozent. Dennoch sehen Experten der Deutschen Bank weiterhin Potenzial für den Titel. Die Analysten bestätigten am 2. September ihre Kaufempfehlung für die Aktie und beließen das Kursziel bei 90 Euro.
Aktuell notiert der Wert etwa 6,1 Prozent über seinem gleitenden Durchschnitt der vergangenen 50 Tage. Die langfristigen Planungen des Konzerns reichen bereits bis in das Jahr 2029, wobei Facelifts für die 5er-, M5- und 7er-Reihe die Modellpalette über die nächsten Jahre hinweg aktuell halten sollen.
Weitere Details zur strategischen Ausrichtung neuer Modellvarianten werden im Rahmen der laufenden Produktankündigungen bis zum Ende des laufenden Monats erwartet.
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