BMW Aktie: Radikaler US-Schnitt!
BMW zieht sein Elektro-Flaggschiff iX vom US-Markt zurück, nachdem die Verkäufe nach Förderstopp eingebrochen sind. Der neue iX3 soll im Herbst als Nachfolger starten.

- Stopp des iX-Verkaufs auf dem US-Markt
- Neuer iX3 startet im Herbst in Amerika
- Erste Quartalszahlen zeigen globalen Absatzrückgang
- Europa verzeichnet starke E-Auto-Nachfrage
BMW zieht in den Vereinigten Staaten die Notbremse. Der Autobauer nimmt sein elektrisches Flaggschiff iX vom amerikanischen Markt. Dieser drastische Schritt fällt in eine schwierige operative Phase. An der Börse spiegelt sich diese Anspannung wider. Die Aktie notiert bei knapp 81 Euro und hat seit Jahresbeginn über 15 Prozent an Wert verloren.
Im ersten Quartal 2026 brachen die iX-Verkäufe in den USA massiv ein. Händler setzten bis Ende März nicht einmal 1.800 Fahrzeuge ab. Der Wegfall staatlicher Förderungen beschleunigte diesen Absturz merklich. Obwohl BMW in den Vorjahren noch deutlich über zehntausend Einheiten verkaufte, beendet der Konzern nun dieses Kapitel.
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iX3 als neuer Hoffnungsträger
Als Ersatz schickt München den neuen iX3 ins Rennen. Der Marktstart in den USA ist für den Herbst geplant. Das Modell basiert auf der neuen Gen6-Architektur. Diese Technik verspricht eine Reichweite von rund 400 Meilen. Parallel dazu sinken die Ladezeiten durch ein modernes 800-Volt-System.
Praktisch für amerikanische Kunden: Der iX3 nutzt künftig direkt die Ladeanschlüsse für Tesla-Supercharger. Das Fahrzeug ist etwas kompakter und leichter als der bisherige iX. Ein verbesserter Luftwiderstand soll die Gesamteffizienz deutlich steigern.
Schwache Verkäufe, starkes Europa
Der Modellwechsel passiert vor dem Hintergrund sinkender Verkaufszahlen. Konzernweit lieferte BMW im ersten Quartal rund 565.000 Fahrzeuge aus. Das entspricht einem Minus von 3,5 Prozent zum Vorjahr. Während die wichtigen Märkte China und USA schrumpften, verzeichnete Europa ein leichtes Plus.
Hier treibt der iX3 mit über 50.000 Vorbestellungen die Nachfrage an. Der europaweite Auftragseingang für Elektrofahrzeuge kletterte um 40 Prozent. Diese Dynamik braucht BMW dringend für den globalen Rollout der neuen Generation.
Der Umbau des Portfolios geht rasant weiter. Noch in diesem Jahr stellt BMW auch die Produktion des Modells i4 ein. Der Konzern forciert den Übergang zur sogenannten „Neuen Klasse“. Gelingt der US-Start des iX3 im Herbst nicht reibungslos, droht den Münchnern eine schmerzhafte Umsatzlücke im wichtigen amerikanischen Elektro-Markt.
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